Ostern

Marschner_Bulle
Viele Teenager in der Stadt beschreiben seine Geburt an Ostern. Das ist nicht wirklich schlimm, weil die Erlösung, die Auferstehung quasi eine Geburt meint. Die Geister scheiden sich, wenn es um die Details geht. Geschrieben steht, dass Jesus gestorben ist. Er starb den Märtyrertod. Mir leuchtet ein, dass man nicht wirklich sagen darf: Jesus wurde in den Tod getrieben. Verrat beschreibt also den Akt der Nächstenliebe, denn die Erlösergeschichte musste in Gang kommen. Ich persönlich muss den Standpunkt verteidigen, dass er in den Tod getrieben wurde. So erhalte ich mein Unverständnis für Märtyrer. Menschen, die sich nicht wehren, die ihr Leben geben und als Märtyrer sterben, möchte ich nicht verstehen. Ich lehne Zuschauer, Voyeure, Paparazzi ab! Sie verstehen das Leben anderer Menschen nie. Und selbstverständlich lehne ich, heute viel deutlicher, Menschen ab, die andere Menschen in den Tod treiben. Und nein! Hinterbliebene benötigen nicht zwangsläufig einen Therapeuten, wenn ein ihnen naher Mensch stirbt. (Repeat the Sound of Joy.)