Die Macht der Gewohnheit

Marschner_Pride
Die Macht der Gewohnheit wird immer eine Regel. Bei Regen spannen Menschen einen Schirm auf, auch dann, wenn sie schon klitschnass sind. Selbstschutz ist eine Gewohnheit, gemacht aus Instinkt, nur gemeinsam kultiviert in einer Gesellschaft. Gewohnheiten sind nicht schlimm. Schlimm ist, was Politik daraus machen kann. Schlimm ist, die Rückschau belegt das, dass Gewohnheiten, auch die schlechten Gewohnheiten zum staatlichen Erziehungsmonopol ernannt werden können. Das passiert, wenn Gewohnheiten lang genug zelebriert werden: "Kindern muss man ab einem bestimmten Punkt den Hintern versohlen." Zelebriert man diese schlechte Gewohnheit über den vollen Zeitraum einer Generation, dann meint die nächste Generation: "Das ist eben so. Das ist normal." Die gesellschaftlich ausdauernde Demonstration von Gewohnheiten kann in die Manien führen (griech. Raserei, Wahnsinn). Menschen besuchen achtzigmal am Tag ein und die gleiche Website, pushen damit völlig Fremde, verlieren ihre ureigenen Persönlichkeitsstrukturen, neiden, hassen dann das fremde Gegenüber. >In der Türkei werden Journalisten eingesperrt<. Freie Menschen mit fehlend stabilen Persönlichkeitsstrukturen fordern absurderweise ihre eigenen Persönlichkeitsrechte ein. Die Schuld für Verhaftungen schieben sie auf den Terror der Welt, auf die Fake-News. Die nächste Generation wird Verhaftungen normal finden. Es ist schon heute eine wirklich miese Gewohnheit. Es wird aber tatsächlich Politik genannt. Und damit beginnt man, schlechte Gewohnheiten anzunehmen. Die virtuelle Verfolgung von Persönlichkeiten zerstört die eigene Persönlichkeitsstruktur. Sie fördert Diktaturen. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Gay-Community absolut auf sich selbst besinnen sollte! Menschen müssen ihre Rechte nicht im Außen einfordern. Sie müssen ihre Rechte im Innen kultivieren und stärken. Trauernde sollten wenigstens 1 Jahr lang das Internet meiden. Jeder Ausflug in die Natur ist heilsamer.