Ich habe das Gottesteilchen finden können

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Was Seele meint

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Die Macht der Gewohnheit

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Reflektieren

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literally

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The Rainbow

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offener Brief an Carolin Emcke

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Farbe bekennen

Nie würde ich meine Kundendaten im Computer archivieren, Rechnungen über Bestatterprogramme laufen lassen, meine Buchhaltung ans Netz hängen. Andere Institutionen sind mir hier völlig egal. Insofern liefern mir aushebelnde Vergleiche keine Gegenargumente. Sie liefern Ärger. Facebook liefert mir zum Beispiel eine theologische Philosophin, die sich, in ihrem "Gesicht", durch ein hausgemacht lyrisches Dressing wälzt, dabei nicht merkt, dass sie ein Grab auf dem Friedhof Stubenrauchstraße fotografierte und in ihrem "Gesicht" postet, also ausstellt. Volle Namen und Daten meiner beruflichen Trauerfälle, Daten meiner Freunde, die ich abschirme, vermanscht eine moralisch Infantile auf Facebook. Es widert mich an, derartige Eröffnungen betrachten zu müssen, die einer sonderbaren Dummheit entspringen. Kürzlich warb ein Bestatter unter der Rubrik "Kinderbestattungen" mit dem Foto eines Grabsteins, auf dem ich den Ehemann eines Hinterbliebenen erkannte, den ich betreute. Diese Eröffnungen zeigen mir meine zukünftige Brücke, für mich gezimmert, um Raubzüge, Menschenverachtung und moralische Infantilität ausdauernd und geduldig zu bekämpfen. Es geht heute nicht mehr darum, ein Haus zu erreichen, in dem eine gemütliche Couch wartet. Heute geht es darum, den Weg zu wählen, der an der gemütlichen Couch vorbeiführt.

Free Deniz

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Deinen Job könnte ich auch machen

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Neuanfang

Hinterbliebene fangen neu an. Sie können das Vertraute nicht mitnehmen. Im Grunde sind sie, nach ihrer ureigenen Trauerzeit, die besten Journalisten, die besten Politiker, die besseren Menschen, weil sie wach sind, weil sie aus dem Alltag gerissen wurden. Jeder Mensch sollte von ihnen lernen, dass man alles immer nur ein einziges Mal erleben und fühlen kann, ganz und gar. Wiederholungen gibt es nie. Wiederholungen leben in Einbildungen. Hinterbliebene können das Fundament beschreiben, auf dem wir leben. Wie fühlt sich dieses Fundament an? Fühlt es sich sicher und gut an? Ich selbst habe in den letzten 2 Jahren mehrfach Telefonate mit unterschiedlichen Abteilungen der Bundeswehr geführt und dachte so bei mir: "Mein lieber Scholli. Das nenne ich effektiv freundliche Organisation." Ich bin keinesfalls ein Fan von Waffen oder Kriegen. Ich bin sehr wohl ein Fan von Effektivität. Ich mag es überhaupt nicht, wenn man die wertvolle Zeit meiner Kunden verschwendet und zerstört. Jetzt mutmaßen gebildete Menschen an ihren Mikrofonen, in ihren Medienanstalten, in ihren Redaktionen: "Die Rechten sind wieder da. Der Hass bedroht unser Land." Wahrhaft liberale Menschen haben Friedrich A. Hayek bereits begriffen. Er beschreibt in seinem Buch >Der Weg zur Knechtschaft< die wichtigen Säulen, die eine liberale Gesellschaft braucht, um nicht in die Diktaturen zu steuern. Nun wurde eine Säule, ausgerechnet von Medienkonzernen, erfolgreich abgesägt: 'Moralische und soziale Verantwortung'. Echte Journalisten muss man richtig gut versorgen und richtig gut bezahlen. Sie könnten Sprachrohr der europäischen Bevölkerung werden. Schlechte Politik verärgert meine Hinterbliebenen, die mit Krankenkassen, mit Standesämter, mit Versorgungsämtern, mit Berufsgenossenschaften, mit Finanzämtern, mit Jobcentern einen "Kaugummi" ziehen müssen, der nicht effektiv ist. Wir können uns aber auch noch eine Weile ZDF-Hundebesitzer anschauen, die sich in einem Bundeswehr-Heli twittern und ihr Pali-Tuch politisch aufsässig finden. Der Skorpion vom Handelsblatt (Herr Steingart) sollte Bundeskanzler werden, bitte.

Die Wahrheit

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Ich möchte nicht, dass man mich so sieht

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Ausgesetzte

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Alle Menschen werden jetzt Freunde

"Der Rechtsstaat ist nicht verhandelbar!" Diese Aussage von Frank-Walter ist nicht korrekt. Der Tod, jene Bedingung für jedes Leben, ist nicht verhandelbar. Leben in einem Staat ist immer und jederzeit verhandelbar - wenn Politik stattfindet. Es ist immer dann nichts verhandelbar, wenn Organe nicht mehr zuhören. Amtssprache hört nichts - das ist ihr Wesen. In den 1980er Jahren waren etwa 100 Häuser in Berlin besetzt. Die Gammler, die Penner, die Randalierer sorgten am Ende für bezahlbare Mieten. Nun wurde Berlin an große Konzerne verkauft, die, so ganz ohne Skills, teure Wohnungen an Menschen verkauft haben. Im europäischen Vergleich blieb Berlin, für Käufer aus Paris, Madrid, Mailand, Rom, New York, absurderweise billig. Berliner Kinder, die heute 18 Jahre alt sind, werden keine bezahlbaren Wohnungen finden. Schuhe von Vans, Shirts von Calvin Klein werden keinen Vermieter interessieren. G20 in Hamburg hatte eine deutlich europäische Sprache, erinnerte an Genua. In der Elbphilharmonie sollten alle Menschen Freunde werden - in den Straßen knüppelte die Polizei, weil Gewalt natürlich keine Sprache ist. Autos brannten, die Versicherungen ersetzen werden - jene Konzerne also, die den Globus beherrschen werden. Donald Trump sagte in einem Interview, er verstehe die Globalisierungsgegner sogar. Eine Aufsagerin eröffnete bei Spiegel-TV: " …randalierende Idioten…" Die Übersetzung des Wortes stand ihr nicht ins Gesicht geschrieben. Der Rechtsstaat kommt wie der Tod daher. Frank-Walter zeigt uns seine Skills. Die sind sicher nicht verwandelbar.

Trauerspiele

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Skulls und Skills

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Du bist so in Ordnung

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Verlust

Verlust ist ein Sturm, der eine sehr schmerzhafte Verwandlung herbeiführt. Das Familienmobile verheddert sich, hängt schief, wird einseitig belastet. Es bewegt sich nicht. Die zwangsläufige Freudlosigkeit wirkt sich auf das gesamte Umfeld aus. Jemand muss es entwirren: Ärzte, Therapeuten, Seelsorger, beste Freunde. Kürzlich traf ich einen Journalisten. Er erzählte mir, dass Geschichten, so natürlich auch der Tod, sich durch mehrere Generationen ziehen. Sie sind also im wörtlichsten Sinne heftig. Der Besuch jenes Journalisten bewegte etwas in mir. Seele bewegt sich. Will sagen: Meine Knochen bewegten sich nicht. Etwa 2 Tage später fiel bei mir der Groschen: "Jetzt weiß ich…" Ich erinnerte ein Foto, das im Jahr 1970 gemacht wurde. Es zeigt den Fotografen Sebastião Ribeiro Salgado mit seiner Frau. Seine Fotos kann man nicht vergessen. Das Salz der Erde ist ein richtig schöner Dokumentarfilm von Wim Wenders über ihn und sein Schaffen. Die dunkle Magie, die er mit den Scheußlichkeiten zu heben vermochte, machen seine Fotos bis heute sehr stark. Das wird folgende Generationen extrem schwächen. Ich habe mich gestern gefragt, warum ich an den Cool Kids klebe. Immerhin gibt es neue Songs. Dann habe ich mich gefragt, warum ich an Tina Turner klebe. Immerhin gibt es neue Songs. Wenn man beide Titel gleichzeitig spielt, die Instrumente bei Tina Turner ausblendet (oder die Lautstärke bei den Cool Kids pegelt), passen beide Generationen musikalisch zusammen. Sie haben sogar identische Themen. Heute treffe ich Valeri. Die neue Arbeiterklasse erinnert mich an Marx - auch an Farmer. "Ich mag Vintage.", sagt Valeri. Er meint etwas aus einer anderen Zeit. Vielleicht meint er die Dinge, die eine Seele haben. Trauernde müssen also keine Angst haben, denn es gibt ein Wiedersehen - nur verwandelt. Das Böse hat keine Seele; und die gemeine Frage ist: Muss Weltpolitik zwangsläufig mehrere Generationen schwächen?

Es ist vollbracht

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Frauen!

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PRIDE

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