Anderswelt

Marschner_Improtheater
In der Anderswelt leben nicht nur Elfen und Naturwesen. Manchmal sieht man bekannte Präsidenten, die nur etwa 80 cm groß sind. Sie rennen um eine Ecke und rufen nach ihrer Mutter. Heute beobachtete ich eine Familie. Sie stand an einem Knusperhäuschen. Der Vater bestellte heiße Waffeln. In seinem Kopf steckte eine Säge. Im Kopf seiner Gattin steckte eine Schere. Die Tochter rief: "Papa! Ich will Nutella drauf." Ein Nagel wurde durch ihre Schläfen geschlagen. In Anderswelt scheint es keine Schmerzen zu geben. Eine kleine Prinzessin lief an mir vorbei. Ich wusste bisher nicht, dass Prinzessinnen Brillen tragen dürfen. Ebenso kleine Hofdamen folgten ihr. Sie waren etwas mürrisch, weil sie eine Krone forderten. Am anderen Ende der Anderswelt erschossen sich 4 kleine Cowboys. Sie untermauerten die lautlosen Schüsse, die aus ihren Colts fielen: "Du bist jetzt tot!" Niemand wollte umfallen. "Wieso muss ich immer tot sein. Sei Du doch tot." Der Sheriff sackte zu Boden. Kurz darauf sprang er wieder auf. "Los. Wir gehen jetzt zur Hinrichtung!" Ich suchte Marlene Dietrich und fand sie neben dem Sandmännchen. Ein Leben ohne Regie ist das Leben, das Hinterbliebene leben. Es ist erstrebenswert. Es ist neu. Es ist anders. Es hat eigentümliche Gedankensprünge. Nach meinem Besuch im Filmpark Babelsberg war mir klar, dass ich die FDP wählen werde. Christian Lindner will die staatliche Regie auflösen, die ich schon fast manisch finde. Das ist toll. Ich werde verwegene Ideen für Hinterbliebene verwirklichen können. Steuerliche Entlastungen werden die Ruhe bringen, ohne die man keine Ausbildungsplätze schaffen kann.