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<title>RSS Feed</title><link>https://www.claudia-marschner.com/index.php</link><description>Ansichten einer Berliner Bestatterin </description><dc:language>de-de</dc:language><language>de-de</language><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:rights>Claudia  Marschner</dc:rights><dc:date>2026-03-09T13:20:19+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Mon, 9 Mar 2026 14:57:06 +0100</lastBuildDate><item><title>Loslassen </title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-03-09T13:20:19+01:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/31620a6df5dc053b1ba25a6c088ef995-936.php#unique-entry-id-936</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/31620a6df5dc053b1ba25a6c088ef995-936.php#unique-entry-id-936</guid><content:encoded><![CDATA[Ich wundere mich &uuml;ber die Gestaltung der &Ouml;ffentlichkeit. Der &ouml;ffentliche Raum - so soll es scheinen - soll offen sein. Der &ouml;ffentliche Raum soll sicher sein; und so wird er uminterpretiert. Akademiker basteln einen geschlossenen Raum. Meine berliner Nachbarin und ich haben Am Lokdepot auch empirische Untersuchungen durchgef&uuml;hrt. Hierf&uuml;r reichte zun&auml;chst die Sichtung der Bankunterlagen, der Vertr&auml;ge, die Sichtung der Buchf&uuml;hrung. Wer hat Macht? Wer lenkt? Wer folgt willig? Wer bereichert sich? Wer h&auml;lt die Konten in der Hand? Wer streut Legenden? Wer spielt falsch? Wer sorgt f&uuml;r die Verfilzung? Wer geh&ouml;rt zum Mob? Der f&uuml;r alle Menschen offene Raum wurde von Unwichtigen geschlossen. Der Raum Am Lokdepot ist kein sicherer Raum mehr! <strong>Der Todesfall ist eingetreten!</strong> Meine berliner Nachbarin sagte eines Tages zu mir: <em>"Claudia! Hier stinkt es gewaltig!" </em>Wir gingen also in die Keller und bargen die versteckten Leichen. Wir nannten sie alle beim Namen. Wir ermittelten den Zeitpunkt ihres Todes. Ich sagte zu meiner Nachbarin wortw&ouml;rtlich. <em>"Wenn wir uns beide v&ouml;llig im Klaren dar&uuml;ber sind, dass sich in diesen H&auml;usern niemand jemals bei uns daf&uuml;r bedanken wird, dann kommen wir gesund durch!"  </em><strong>Wir lie&szlig;en also los! </strong>Unsere gesamte Kraft konnte sich entfalten. Klar war, dass Akademiker in diesen H&auml;usern nicht mehr differenzieren konnten. Sie lie&szlig;en uns nat&uuml;rlich fallen! Es wundert mich heute also, dass es noch immer Mitl&auml;ufer gibt. Nach einem Todesfall, nach einer Beerdigung kommt nach etwa 1-10 Jahren eine Phase, in der lebende Menschen loslassen sollen. Der &ouml;ffentliche Raum  bespricht diese Phase falsch, weil unsere Akademien schlechter werden. Menschen denken also, dass sie die Toten fallenlassen sollen. Das hat fatale Folgen, denn die Kr&auml;fte der einstig Lebenden, ihre Weisheit kann sich nicht im &ouml;ffentlichen Raum ausbreiten. Kontrollmechanismen entstehen. Die stinkenden Keller verr&uuml;mpeln. Niemand soll die Leichen finden. K&ouml;pfe sind also st&auml;ndig mit Kellern besch&auml;ftigt. In ihnen gibt es kein Jetzt und keine Zukunft mehr. Jedes kleine Detail, das nicht fallengelassen wurde -ein Foto oder ein Zettel - wird zur Tretmine, die &uuml;berall detonieren k&ouml;nnte. Eine zuf&auml;llige Frage wird als Verh&ouml;r interpretiert. Jedes F&uuml;nkchen Licht wird als kommissarische Verh&ouml;rlampe wahrgenommen. L&uuml;gen und Legenden entstehen. In den H&auml;usern Am Lokdepot inszenieren sich T&auml;ter wie Opfer. Sie m&uuml;ssten nur Ihre Fehler korrigieren und dann gehen. Meine Hinterbliebenen haben echte Trauerf&auml;lle! Ihr eigener Raum wird unsicher. Sie brauchen keinen unsicheren &ouml;ffentlichen Raum, in dem sich Pseudoopfer darstellen und selbst ausstellen. Hinterbliebene m&uuml;ssen sicher in die Phase des Loslassens begleitet werden. Was w&auml;re das f&uuml;r eine Gesellschaft, die predigt, dass wir die Toten fallenlassen sollen? Es w&auml;re eine gestorbene Gesellschaft, die ihre Leichen im Keller versteckt. Es w&auml;re eine Gesellschaft, die sich f&uuml;r die Toten sch&auml;mt. Es w&auml;re eine Gesellschaft, die keine Visionen hat! ]]></content:encoded></item><item><title>Dunkelheit</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-02-25T18:22:48+01:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/36bc308558a28a02b6fe33b7576ea2ce-935.php#unique-entry-id-935</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/36bc308558a28a02b6fe33b7576ea2ce-935.php#unique-entry-id-935</guid><content:encoded><![CDATA[Am sp&auml;ten Sonntagabend, es war schon au&szlig;erordentlich dunkel, fuhr ich gem&uuml;tlich auf einer Landstra&szlig;e - Richtung Berlin. Etwa 60 Kilometer lagen vor mir. Ich kam von einem Hausbesuch; und in mir klang das sch&ouml;ne Gespr&auml;ch mit einer tollen Familie nach. Bei der Abfahrt h&ouml;rte ich im Auto eine Art <em>flitsch&hellip;flitsch...flitsch, </em>das auf einen Kieselstein im Reifenprofil hinweisen k&ouml;nnte. Nach einigen Kilometern hatte ich den Eindruck, dass ich &uuml;ber einen kleinen Ast fuhr. Unmittelbar danach gab mir mein Bordcomputer die farbenfroh blinkende Meldung: "<em>Luftdruckverlust Reifen vorne links."  </em>Er z&auml;hlte sogar bis zur Null runter. Dazu spielte meine Playlist: <em>"Killing me softly &hellip;with his song." </em>Ich war froh, dass ich allein mit den Fugees in meinem Auto sa&szlig;. Nat&uuml;rlich kam der Regen dazu. Ich stellte den Warnblinker an, nahm eine Zigarette aus dem Etui und rauchte. Dazu trank ich einen Kaffee. Ich war nicht verzweifelt oder hysterisch. Ich hatte auch keine Lust einen Reifenwechsel durchzuf&uuml;hren, weil der Autoh&auml;ndler die Vorrichtung f&uuml;r den Ersatzreifen nicht gef&uuml;llt hatte. Nach einer Weile haben sich meine Augen auf Dunkelheit eingestellt. Rechts und links standen die B&auml;ume auch auf der Landstra&szlig;e. Ab und an kamen Lichter n&auml;her, die sich in Autos verwandelten. Unheimlich viele Autofahrer hielten an und boten ihre Hilfe an. Ich k&ouml;nnte sie nicht beschreiben. Es war viel zu dunkel. Aber sie hatten alle nette Stimmen. Nach einer Weile hielt hinter mir ein riesiges Fahrzeug mit Scheinwerfern und Warnblinkanlage auf dem Dach. Wenn man ins grelle Licht schaut, sieht eigentlich jeder Mensch wie Robocop aus, aus dem selbst gelbe Lichter blinken. <em>"Kann ich helfen?" </em>Ich verneinte und bedankte mich freundlich f&uuml;r sein Angebot. Ein netter Mann wollte kurz den platten Reifen sehen. Das ist unfreiwillig komisch. Er h&auml;tte mich auch in eine Werkstatt geschleppt. Er war aber nicht der gelbe Engel. Dann verabschiedete er sich. Ich stieg ins Auto und rauchte eine weitere Zigarette. Dabei knabberte ich an einem Snickers. Nach einer Weile stellte sich dieses Gef&uuml;hl in der Dunkelheit ein, das ich aus Teenagertagen kenne. Ein aus ungeahnten Untiefen kommendes Sicherheitsgef&uuml;hl. Ich versuchte Ringe zu rauchen. Der erste Platten muss schon irgendwie auch genossen werden. Nach etwa 30 Minuten nahm ich mein iPhone und &ouml;ffnete die App der gelben Engel. Eine humane Stimme ging sofort ans Telefon: <em>"Ihre Mitgliedsnummer, bitte&hellip;.aha&hellip;.Ihr Standort in etwa, bitte&hellip;.okay&hellip;.der Kollege kommt in etwa 1 Stunde, meldet sich aber zehn Minuten vor Ankunft. Behalten Sie Ihr Telefon in der N&auml;he. Viel Gl&uuml;ck." </em>Ich sa&szlig; im Auto und schaute in die Dunkelheit hinein. Sie wird heller, wenn man l&auml;nger hineinschaut. Kein Haus, keine Tanke. Nur Feld und schlafende B&auml;ume, die obdachlos am Stra&szlig;enrand stehen. Bei so einem Wetter geht keine Maus raus. Nach zehn Minuten tauchten hinter mir wilde Lichtsirenen auf. Aus einem Bus stiegen sechs Menschen mit Uniformen. Sie betraten die Landstra&szlig;e und steuerten auf mich zu. Die Dunkelheit f&auml;rbte sich; aus schwarz wurde blau und wieder schwarz. Sie trugen Waffen, Funkger&auml;te und Taschenlampen, dazu schrill leuchtende Warnwesten. Das Licht st&ouml;rte mich fast. Ich sagte kurz: <em>"Platten." </em>Die sechs Menschen waren extrem jung. Vielleicht haben sie keine Eltern. Vielleicht sind sie deshalb nachts auf Landstra&szlig;en. Sie halfen mir. Ich konnte  mein Warndreieck nicht finden. Ich sollte eine Neonweste anziehen, die sich in meinem Auto versteckt hatte. Sie sagten, ich solle, wie die B&auml;ume, besser am Rand der Stra&szlig;e stehen und warten, hinter den Metallbanden: <em>"Nicht, dass jemand mit 100 Sachen in Sie reinf&auml;hrt." </em> Ich kreuzte die Finger im Regen und nickte. Wir verabschiedeten uns. Ich setzte mich ins Auto und sah in die Dunkelheit hinein. Ich war dann auch bereit f&uuml;r den gelben Engel. Das Telefon klingelte: <em>"Hall&ouml;chen. Na, wie geht&acute;s? Alles klar soweit? Ich bin in zehn Minuten bei Dir und hole Dich. Keine Sorge." </em>Zehn Minuten - und dann holt mich der gelbe Engel aus der Dunkelheit. Ich war tats&auml;chlich bereit. Die App zeigte wenig sp&auml;ter einen kleinen gelben Punkt, der immer n&auml;her kam. Und dann stand der gelbe Engel vor mir. Auch er leuchtete. Am Stra&szlig;enrand rauchte ich noch eine Zigarette; und dann fuhren wir zusammen in die Lichter hinein. ]]></content:encoded></item><item><title>Verschw&#xf6;rungstheoretiker und ICH</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-02-15T14:10:41+01:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/7d5cc4b9208c3f9c2d46209e08aeefd8-934.php#unique-entry-id-934</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/7d5cc4b9208c3f9c2d46209e08aeefd8-934.php#unique-entry-id-934</guid><content:encoded><![CDATA[Die Verschw&ouml;rungstheoretiker gab es immer. Sie vergiften die Gesellschaft. Das ist ihr einziges Ziel, das sie selbst nicht kennen. Im Kern haben sie keine Selbstkontrolle, also kontrollieren sie die Stimmung in einer Gesellschaft. Sie haben kein ICH und sie haben kein Selbstwertgef&uuml;hl. Meine Mutter war bis in die 1980er Jahre Daueropfer von Verschw&ouml;rungstheoretikern. Sie war geschieden, sie war frei, sie war wundersch&ouml;n, sie hatte ein offenes und reines Herz. Sie war unbefangen und kreativ. Sie war eine gro&szlig;z&uuml;gige und gro&szlig;artige Gastgeberin. Sie war kaprizi&ouml;s. Sie war in jeder Hinsicht ein bedingungsloser Mensch. Ihre Intelligenz ging &uuml;ber verabreichtes Wissen weit hinaus. Sie war nat&uuml;rlich eine Berlinerin. So eine Frau ist bis heute nicht alltagstauglich. So eine Frau bietet Fl&auml;che. So eine Frau wird auch nicht gesch&uuml;tzt. Sie ist Freiwild f&uuml;r Verschw&ouml;rungstheoretiker: <em>So eine Frau kann keine gute Mutter sein. Die eigene Mutter dieser Frau ist wahrscheinlich gar nicht ihre Mutter. So eine Frau spannt IMMER fremde Ehem&auml;nner aus. So eine Frau bringt nur &Auml;rger ins Haus. Frau Marschner bekommt Besuch von Homosexuellen und Gammlern, die sonst was in </em><em><u>unser</u></em><em> Haus schleppen. Die h&ouml;ren auch den ganzen Tag diese N-Musik. Wie kann eine Frau mit zwei Kindern sO was zulassen. Was soll aus den Kindern werden! </em>Verschw&ouml;rungstheoretiker existieren nur in der Gruppenrottung. Allein k&ouml;nnen sie, mangels Intelligenz, nichts; und sie kultivieren ausschlie&szlig;lich ihr extrem hohes Ma&szlig; an krimineller Energie. Mit AIDS traf ich diese Sorte Mensch erneut. Ich traf sie sogar in Beh&ouml;rden; und sie glaubten tats&auml;chlich, dass allein ein Totenschein infekti&ouml;s sein k&ouml;nnte. Die Buchstabenfolge HIV kann von Verschw&ouml;rungstheoretikern, mangels Gehirnrillen, nicht mehr entschl&uuml;sselt werden. Ihre &Uuml;bersetzung lautet schwul; und schwul ist am Ende immer schuldig. Gesellschaften waren damit auch ganz einverstanden. Das zeigt, wie fahrl&auml;ssig und kriminell Verschw&ouml;rungstheoretiker unterwegs sind. Ohne sie h&auml;tten vielleicht nicht 44 Millionen Menschen weltweit an den Folgen von AIDS sterben m&uuml;ssen. Allein im Jahr 2024 gab es t&auml;glich 3500 Neuinfektionen weltweit. Man muss sich nichts vormachen. Die Verschw&ouml;rungstheoretiker wollen Homosexuelle noch immer in Ghettos verschlie&szlig;en. Sie bleiben die Seuche einer nach wie vor aufgeheizten Gesellschaft. Mit Corona wurde die n&auml;chste B&uuml;hne f&uuml;r jene Verschw&ouml;rungstheoretiker aufgebaut. Ihre analoge kriminelle Energie hatte sich mit AIDS bereits ausgebreitet; und so fanden ihre eigenen Thesen bereits Anklang in der digitalen Politik. Corona wurde &uuml;bersetzt als Bill Gates, &Uuml;berwachung, CIA, Microchips. Darauf antwortete "Politik" mit der 'Pandemie der Ungeimpften'. Der Lockdown wurde zum Ghetto - f&uuml;r die Falschen. Ich war dankbar, dass AIDS nicht in der digitalen Gesellschaft diagnostiziert wurde. Das Dauerecho der dummen Verschw&ouml;rungstheoretiker verschleppte und zertr&uuml;mmerte echte Kritik und Aufarbeitung. Vielleicht dankt ihnen die Pharmaindustrie, nebst Aktion&auml;ren, still und leise, denn Aktien aus diesem Segment z&uuml;ndeten fast unbemerkt wie Raketen, die ins All schossen und Geld regnen lie&szlig;en. Ganz am Ende der Verschw&ouml;rungskette ist Corona auch eine Schwulenseuche. Jens Spahn hat sich - r&auml;chend an der Gesellschaft - bereichert. Er hat Gesch&auml;fte gemacht. Er gab 4 Millionen Euro f&uuml;r eine Villa aus. Er ist schwul. Das ist das Problem. Am Lokdepot habe ich mir 4 Jahre lang die d&auml;mlichen Speeches einer rechtsnationalen Verschw&ouml;rungstheoretikerin notiert. Sie h&ouml;rt Geister und die Toten. Das zeigt die grandiose Verdummung, denn Tote und Geister reden nicht! 4 Jahre lang habe ich mir in meinem Dienst kranke und ausgekl&uuml;gelte Vergiftungsfantasien anh&ouml;ren m&uuml;ssen, angezeigt und notiert, die ausschlie&szlig;lich die kriminelle Energie einer Verschw&ouml;rungstheoretikerin beweisen. Noch nie hat ein kriminelles Subjekt die eigenen Vergiftungsfantasien so freiwillig, &uuml;ber eine Terrasse posaunend, zu Protokoll gegeben. Ich wusste nicht, dass das Abbrennen von Oleander Gifte freisetzen kann. Ich wusste nicht, welche Gifte in Brasilien zum Einsatz kommen. Ich wusste nicht, dass man mit einer Lampe Berger Pestizide spr&uuml;hen kann. Darauf kommen nur Kriminelle. Jene Anwohnerin beherrscht nur drei Worte: <strong>Hass. Rache. Vergiftung.</strong> In so einem Haushalt w&uuml;rde ich nicht ein Schluck Wasser trinken wollen. Schuld sind, wie immer, Homosexuelle. <em>Die k&ouml;nnten auch die Kinder in der Wohnanlage vergiften</em>. Tats&auml;chlich befasse ich mich mit dem Geist des Lebens, in dem geistreiche Menschen frei atmen. Zu diesem Leben geh&ouml;rte mein toter Zahn. Meine lebendige und Kunst liebende Zahn&auml;rztin schimpfte lange mit mir; und dann musste ich einsehen, dass mein toter Zahn entfernt und ersetzt werden muss. Ich bekam eine &Uuml;berweisung zu einem Chirurgen. Ein vor Leben spr&uuml;hender Mediziner begr&uuml;&szlig;te mich und er erkl&auml;rte mir genau sein Vorhaben: <em>"&hellip;Nachdem ich dann den Zahn entfernt habe, werde ich mit ihrem Eigenblut und Knochenmehl ihren Knochen auff&uuml;llen." </em>Bei seiner Ausf&uuml;hrung &uuml;ber eine kleine Membran dachte ich bereits &uuml;ber das Knochenmehl nach. K&ouml;nnte das von Eichh&ouml;rnchen stammen? Er erkl&auml;rte mir, dass er das Knochenmehl von Verstorbenen nutzt. Ein Grund mehr, die Toten zu ehren. W&auml;hrend der OP spielte er ausgew&auml;hlte Musik von ABBA. Der Einstich in meinem Arm wurde mit einem Pflaster gesch&uuml;tzt, das einen Dinosaurier zeigte. Ich vertraute seinem K&ouml;nnen sofort. Er trug, wie Surfer, eine OP-Haube mit Palmendruck. Ich dachte unter dem OP-Scheinwerfer: <em>"Der Knochen eines Menschen, der sich der Medizin zur Verf&uuml;gung stellte, vereint sich nun mit meinem Knochen. Das hat Pathos. Das gef&auml;llt mir."  </em>Verschw&ouml;rungstheoretiker fr&uuml;herer K&ouml;nigsh&auml;user w&uuml;rden uns &ouml;ffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrennen und dem Volk ein Fest geben, um Zukunft zu verhindern. Die heutigen Verschw&ouml;rungstheoretiker fressen das gepl&uuml;nderte Buffet. Sie unterstellen Leichenhandel und Organhandel, der direkt in meinem Bestattungsinstitut beginnt. Schuld sind Homosexuelle, die, durch AIDS, die Trauerkultur verstellten, die den Tod aus den H&auml;nden der Kirchen nahmen. Sie sind das wahre &Uuml;bel einer jeden Gesellschaft. ]]></content:encoded></item><item><title>Im Namen der Gesetze</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-02-08T01:59:56+01:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/86a66acf7d51384c662a5ef555ccd5b4-933.php#unique-entry-id-933</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/86a66acf7d51384c662a5ef555ccd5b4-933.php#unique-entry-id-933</guid><content:encoded><![CDATA[Das ganze Berufsleben besteht auch aus Gesetzen. Das Sterben und die Totensorge hat Gesetze. Dabei geht es auch um internationale Gesetze. In meinem Alltag allein gibt es Bestattungsgesetze, es gibt Steuergesetze, es gibt Gesetze &uuml;ber den Transport von Verstorbenen. Es gibt Friedhofsgesetze, die die Bestattung regeln. Wie muss ein Grab gesichert werden? Welche Gr&ouml;&szlig;e darf ein Grabstein nicht &uuml;berschreiten? Es gibt hier auch das BGB. Es gibt auch das Strafgesetzbuch. Es gibt Gesetze f&uuml;r mein Gesch&auml;ft. Der unlautere Wettbewerb ist verboten. Ich darf mir nicht Titel geben, wenn ich keine Ausbildung oder Fortbildung genossen habe. Die Gesetze werden &uuml;berpr&uuml;ft von Ordnungsbeh&ouml;rden, Gewerbebeh&ouml;rden, Gesundheits&auml;mtern. Es gibt sogar die wunderbaren Nichtraucherschutzgesetze f&uuml;r Innenr&auml;ume. Es gibt Gesetze f&uuml;r Bestattungsvertr&auml;ge, in denen Gesch&auml;ftsbedingungen dargelegt werden. Es gibt internationale Transportgesetze. Es gibt Gesetze, um Unf&auml;lle zu verhindern. Ein berufst&auml;tiger Mensch wei&szlig; also nach 40 Jahren, dass er Mieten, Leasingraten und unter Umst&auml;nden Hausgelder bezahlen muss. Er wei&szlig;, dass er Lieferanten bezahlen muss, sofern die Rechnungen stimmen. Andernfalls muss eine falsche Rechnung <u>unmittelbar </u>korrigiert werden. Ein berufst&auml;tiger Mensch hat gelernt, Gesetze einzuhalten. Er hat einen geschulten Blick. Auch eine Hausfrau und Mutter hat einen geschulten Blick. Sie pr&uuml;ft die Visa-Kartenabrechnung. Sie pr&uuml;ft Preise beim Einkaufen, die Rechnungen rund um Kfz Reparaturen, Fahrradreparaturen, Wohnungssanierungen. Sie pr&uuml;ft Mieterh&ouml;hungen, die Vereinsgeb&uuml;hren f&uuml;r Ihre Kinder, die Rechnung des Musiklehrers. K&uuml;rzlich wollte mir ein Anwalt das Wort Solidargemeinschaft erkl&auml;ren. Er beschrieb aber nur die Individualrechte seines verkumpelten Kollegen. Menschen, die also nicht an einem professionellen Pr&uuml;ferleben teilnehmen k&ouml;nnen, haben entweder durch extrem viel Geld, auch Fremdgeld, den kompletten &Uuml;berblick verloren; oder sie werden &uuml;ber unsere Sozialgesetze gesch&uuml;tzt. Eine mausearme, junge Medizinstudentin, deren Mutter pl&ouml;tzlich verstirbt, hat einen Anspruch auf Kosten&uuml;bernahme der Bestattungskosten. Daf&uuml;r muss sie nicht Sozialhilfeempf&auml;ngerin sein. Bestatter lernten, pr&uuml;ften und studierten dieses Gesetz; und so kennen sie die H&ouml;chsts&auml;tze, die mit den Bezirks&auml;mtern abgerechnet werden d&uuml;rfen. Die &ouml;ffentlich-rechtliche Innung bewirkte dann auch angemessene Erh&ouml;hungen. Eine gro&szlig;artige &Auml;rztin soll sp&auml;ter nicht sagen m&uuml;ssen: <em>"Ich heile und versorge Menschen, die meine Mutter einst wie einen Hund verscharrten." </em>Seit mein Gesch&auml;ft Am Lokdepot ans&auml;ssig ist muss ich mich mit Wohnungseigentumsgesetzen befassen. Das m&uuml;sste ich nicht, wenn der Rechtsanwalt des Hauses wenigstens ein Rechtsempfinden h&auml;tte. Ich lerne, wie Kinder des Hauses nun auch, dass man unter keinem anderen Gesetz so gut Straftaten verstecken kann, wie unter den WEG-Gesetzen. Unter keinem anderen Gesetz kann man so gut Mieter um Guthaben beschei&szlig;en, wie unter dem Dach dieses Gesetzes, das kein Strafrecht kennt. Egal wie unintelligent und einf&auml;ltig die Eigent&uuml;mer auch sind. Der Beschluss von falschen Abrechnungen muss nicht unmittelbar korrigiert werden. Er muss bei Gericht angefochten werden. Das dauert in aller Regel 2 Jahre. Jeder Betr&uuml;ger mit Berufsverbot in Brandenburg kann in Bremen bei der IHK eine Urkunde zum Verwalter erhalten. Bei jedem Gewerbeamt kann jeder die Genehmigung zum Verwalter nach Gewerbeordnung erhalten, auch ohne Nachweise der IHK. Der Rechtsanwalt des Hauses m&ouml;chte beklatscht werden. Die B&uuml;hne bei Versammlungen bedeutet ihm viel. Er schreibt, dass er Volljurist ist. Das reicht. Er braucht keinen Verwalter; und so schreibt er, dass die Gemeinschaft keinen Verwalter verlangte. So einer braucht keine Ausbildung und keine Haftpflichtversicherung. Arbeitskollegen, die mit ihm in einer Kanzlei angestellt sind, helfen ihm. Er redet bereits in der WIR-Form. Eigent&uuml;mer k&ouml;nnen unter dem Dach der WEG Gesetze Steuern hinterziehen. Die &uuml;berhohen Mieten von einem Stra&szlig;enh&auml;ndler werden als 'sonstige Erl&ouml;se' verbucht. Die Mehrwertsteuer aus Vermietung und Verpachtung m&ouml;chte man hier nicht abf&uuml;hren. Hausgelder zu dieser Anlage geh&ouml;renden Stra&szlig;e werden auf ein Privatkonto &uuml;berwiesen. Individualisten, die viele Gelder, auch Fremdgelder, vereinnahmen, nehmen das mit der Insolvenzabsicherung nicht so genau. Das WEG-Recht deckt Eierdiebe und Straft&auml;ter. Dem Rechtsanwalt des Hauses gef&auml;llt das italienische Bistro nicht. Er ruft die Eigent&uuml;mer an. Er teilt mit, dass ihre Mieter nicht ins Haus passen. Der Peter Thiel f&uuml;r Arme will endlich auch den Geldmacker geben. Daf&uuml;r muss er erst Geld aus der Gemeinschaft ziehen. WIR verklagen den Bautr&auml;ger. Der erste Gutachter schreibt zwischen den Zeilen: <em>"Ihr wollt mich mit abgeknickten Lamellen, fehlenden T&uuml;rstoppern an Kellert&uuml;ren und Gl&uuml;hbirnenwechselproblemen missbrauchen. Wer so doof ist, der zahlt 15.000 Euro." </em>Der Anwalt denkt sich: <em>"Schei&szlig; drauf. Wir holen uns am Ende den durch Medien bekannten Gef&auml;lligkeitsgutachter." </em>Dem WEG-Gesetz ist es v&ouml;llig schnuppe, dass manische Exzesse auf Mieter umgelegt werden. Eigent&uuml;mer m&uuml;ssen f&uuml;r ihre Mieter anfechten. Mieter m&uuml;ssen ihre Eigent&uuml;mer verklagen. Rufmord und Prozessbetrug  werden &uuml;ber das WEG-Recht gesch&uuml;tzt. Der Rechtsanwalt des Hauses schreibt: <em>"Das italienische Bistro hat eine Vollk&uuml;che." </em>Ein Richter f&uuml;r WEG-Recht interessiert sich nicht f&uuml;r den Wahrheitsgehalt derartiger Geschichten. Ich selbst spr&uuml;he, laut Protokoll, Pestizide, nun auch Gifte gegen Kakerlaken aus Brasilien. Ich verbrenne sogar Oleander auf meiner Terrasse, um eine Homophobe zu vergiften, die professionell fremde Gelder verschwendet, die ihre Mieter 8 Jahre zahlten. Das Haus l&auml;uft ohne Verwaltung; die Konten wurden nie &uuml;berpr&uuml;ft. Irgendein Kumpel stellt Rechnungen ohne Steuernummern, bezahlt unbekannte Firmen, die offenkundig jeden Tag T&uuml;ren und Fenster warten. Doppelzahlungen gehen dem Anwalt am Arsch vorbei. Er muss seine B&uuml;hne sch&uuml;tzen. Das Blockheizkraftwerk, ein Werk, das Strom und W&auml;rme produziert, verkommt zum Wasserkessel. Krankhaft mutende Abrechnungen werden beschlossen. Die Richter im WEG-Recht ignorieren Gutachter, die etwas von Abrechnungen verstehen. Ein Beschluss der Straft&auml;ter und der Eierdiebe ist bei Gericht Absolution. Mein eigener Name kann an diesem Ort nur noch daf&uuml;r stehen, Straft&auml;ter und Straftaten aufzudecken, die unterschlagenen Guthaben an die Mieter flie&szlig;en zu lassen und mit dem wunderbaren Bautr&auml;ger die R&uuml;ckf&uuml;hrung des Objektes an die berliner Gemeinschaft einzul&auml;uten. Hier m&uuml;ssen Studenten wohnen k&ouml;nnen, Handwerker, K&uuml;nstler und Alleinerziehende, die Wohnraum sch&auml;tzen und lieben. Die von morbiden Narzissten begrabene Ur-Intention, die Vision muss wieder freigelegt werden. Dieser Bau war ein lebendiges Geschenk an die gesamte Solidargemeinschaft Berlins. ]]></content:encoded></item><item><title>Das S&#xf6;ringsyndrom</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-02-03T00:37:37+01:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/1ee4e447d6b37891e97055be9a81f8db-932.php#unique-entry-id-932</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/1ee4e447d6b37891e97055be9a81f8db-932.php#unique-entry-id-932</guid><content:encoded><![CDATA[Mit dem S&ouml;ringsyndrom wird aktuell klar, dass die erste Klasse einer Gesellschaft Todesf&auml;lle durch Mord so derart lange zerquatscht und zerfasert, bis es keine Todesf&auml;lle mehr gibt. Die gehobene deutsche Gesellschaft zerfasert 33 Jahre Haftstrafe in den USA. Das betreibt sie so derart lange, bis ein deutscher T&auml;ter im Grunde unschuldig im Gef&auml;ngnis sa&szlig;. Ein deutscher Sohn, mit Diplomatenausweis, der in den USA studiert, kann kein T&auml;ter sein. Die gehobene Gesellschaft, dazu geh&ouml;rt die S&uuml;ddeutsche Zeitung, putzt ihn, w&auml;scht ihn, zieht ihn an, k&auml;mmt seine Haare, w&auml;hlt die Brille f&uuml;r ihn aus. Er darf nicht zum Gesindel geh&ouml;ren. Im schlimmsten Fall ist er ein Hanswurst - aber niemals ein T&auml;ter. Heute w&auml;scht er seine blutigen H&auml;nde selbst. Er schrubbt sich f&ouml;rmlich in aller &Ouml;ffentlichkeit die Haut vom Leib. Darin m&ouml;chte niemand stecken, auch er nicht. Ein grausamer Mord, ein Blutbad, ein ausgeklinktes Gemetzel macht aus der gehobenen Gesellschaftsklasse eine Putzkolonne. Der Tod ist nur eine Nebenwirkung, die verschwindet, wenn man Tatorte und T&auml;ter putzt, aufh&uuml;bscht und in R&uuml;schenkleider steckt. Er hat eine ausgeklinkte Junkie-Braut&hellip;.,pardon&hellip;.eine brave Studentin mit Drogenproblemen gedeckt. Ihre Mordfantasien sind irgendwie studentisch, vielleicht auch kanadisch. Der heute 60-j&auml;hrige T&auml;ter redet noch immer von seiner Liebe zu einer Frau, <em>die seine erste Frau war. </em>Er wollte ihr Held sein und wurde zum Scheckbetr&uuml;ger. Auch das ist nat&uuml;rlich keine Straftat. Immerhin ist er Diplomatenkind. Die Schreiberin von der S&uuml;ddeutschen Zeitung wird sicher gedacht haben: <em>"Wie s&uuml;&szlig;. Sie heizt ihn mit lesbischen Attit&uuml;den auf; und er will ihr Held sein. Ich habe eine Psychostory, die ich schon immer haben wollte." </em>Wie genau eine heroinabh&auml;ngige junge Frau brav studiert, wird verblendet, nicht hinterfragt. Das Blutbad um ihre Eltern r&uuml;ckt in immer weitere Ferne. Zwei ermordete Menschen treten in den Hintergrund. Der Tod ist unwichtig. Die Aussagen m&uuml;ssen immer bekloppter werden, um den deutschen Leser ins S&ouml;ringsyndrom zu ziehen. So sagt der T&auml;ter nach 33 Jahren Knast: <em>"Elizabeth wird niemals die Wahrheit sagen. Niemals." </em> Die Schreiberin von der S&uuml;ddeutschen Zeitung wird geweint haben, bei dieser r&uuml;hrenden Aussage. Sofort hat sie eine Fan-Gruppe gruppiert. Der deutsche Mob entbl&ouml;sst das US-Justizsystem als extrem fehlerhaft. Pl&ouml;tzlich sind alle Menschen Psychologen, Kriminologen, Journalisten, Juristen, gar Staatsanw&auml;lte. Die Gro&szlig;mutter des T&auml;ters schrieb ihrem Enkel einen Brief, als der im Gef&auml;ngnis sa&szlig;. Sie er&ouml;ffnete ihm die M&ouml;glichkeit des Suizids. Heute ist der Enkel alt. Niemand merkt, dass er keinen Studienabschluss hat. Er hat keinen Beruf, keine Ausbildung. Er geh&ouml;rt zum Gesinde. Und so stellt er sich wie ein Freak in einem Zirkus aus, der ihn zerst&ouml;ren wird, verh&ouml;hnen wird, verlachen wird. Der Knastbruder&hellip;.pardon&hellip;.der einst junge Diplomatensohn geht nat&uuml;rlich nicht arbeiten. Schon damals hat er mit Papas Kreditkarte Hotelzimmer gebucht und bezahlt, um einer Schlampe&hellip;.pardon&hellip;einer  selbsternannten Lady Macbeth die Flucht zu erm&ouml;glichen. Jeder Arbeiter, jeder Handwerker, jeder Clochard distanziert sich von diesem dreckig stinkenden  Millieu. Diese Formen der narzisstischen Krankheiten und St&ouml;rungen d&uuml;rfen nicht weiter in eine gesunde Gesellschaft tropfen, die Geld durch tats&auml;chliche Arbeit generiert. ]]></content:encoded></item></channel>
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