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<title>RSS Feed</title><link>https://www.claudia-marschner.com/index.php</link><description>Ansichten einer Berliner Bestatterin </description><dc:language>de-de</dc:language><language>de-de</language><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:rights>Claudia  Marschner</dc:rights><dc:date>2026-09-07T00:07:35+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Mon, 7 Sep 2026 16:45:26 +0200</lastBuildDate><item><title>Der Perspektivwechsel</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-09-07T00:07:35+02:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/d6670af5e83e6d2cbcf995b8f76087dc-972.php#unique-entry-id-972</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/d6670af5e83e6d2cbcf995b8f76087dc-972.php#unique-entry-id-972</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Ahnen finden mich seit einiger Zeit langweilig. Sie haben schon keinen Bock mehr, mir von oben zuzusehen, wie ich in der Unterforderung verweile. Die eigenen Ahnen h&ouml;rt man nicht im Au&szlig;en. Man h&ouml;rt sie im Herzen. Sie tauchen auf, wenn es Zeit ist. Besonders meine Mutter ist total bedient, weil ich an einem Ort meine Arbeit ausf&uuml;hre, an dem ich erstickt werden soll. Meine Gro&szlig;mutter sch&uuml;ttelt heute den Kopf &uuml;ber die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt: <em>"Neun l&auml;cherliche Prozent. Was ist nur aus der SPD geworden&hellip;!? Und die CDU wird Au&szlig;enseiter mit siebzehn Prozent? Da wird der Hund in der Pfanne verr&uuml;ckt." </em>Es war klar, dass Herr Siegmund von der AfD gewinnen wird. Er ist jung und dynamisch. Er gab den stets gepuderten Kennedy, um ungepflegte Gegner alt aussehen zu lassen. Er fuhr Moped und tanzte mit seiner Frau, wie Obama. Sein Konterfei auf herzf&ouml;rmigen Plakaten k&ouml;nnte von Shepard Fairy sein. Er nennt seine W&auml;hler <em>liebe Freunde; </em>und er bezeichnet Deutschland als unser Land. Klar wurde, dass die CDU &uuml;ber W&auml;hlern steht, keine Zielgruppe sah, W&auml;hler nicht kennt. Herr Merz, ehemals BlackRock, erschien hier und da in kugelsicherer Limousine. Seine Menschenfreundlichkeit blieb sichtbar aus. Evelyn Roll sagte einst, dass Politik auch Spa&szlig; machen k&ouml;nnte. Diesen Spa&szlig; verbreitete der 35-j&auml;hrige Herr Ulrich Siegmund mit Musik und Nat&uuml;rlichkeit. Das sollte jeder sehen. Die AfD stellt sich auf. Stephan Brandner, Dr. Curio, Bj&ouml;rn H&ouml;cke sind sichtbar Antiquariat. Sie bleiben noch hinter Vorh&auml;ngen. Man erkennt die US-Werbeagentur der AfD. W&auml;hrend tats&auml;chlich alle Medienschaffenden, klein und gro&szlig;, dem AfD-Football folgen, den Quarterback heimlich und unheimlich anhimmeln, liegt die SPD am Boden und w&auml;hnt sich im orientierungslosen Schneckenrennen. Die SPD wei&szlig; nicht mehr, wo ein Vorne ist. Die SPD ist nur noch ein vermufftes Wohnzimmer, in dem die Jogginghose zum Smoking erkl&auml;rt wird. Sie hat keine Schrittmacher, keine Spielmacher. Sie hat sich die Taschen gef&uuml;llt und nun ist sie so schwer, dass die AfD nur r&uuml;berspringen muss. Sachsen-Anhalt war der Einstieg in die Oberliga. Die AfD setzt auf Gewinn. Sie wollen Gewinner machen. Berlin wird schnell die AfD w&auml;hlen. Beh&ouml;rden marodieren, Personal fehlt. Gute Richter fehlen. Gute Staatsanw&auml;lte fehlen, gute Politiker fehlen. Eigent&uuml;mer und Investoren werden schon deshalb die AfD w&auml;hlen, weil die die Grunderwerbssteuer senken will. Der Immobilienmarkt wird angekurbelt, Verk&auml;ufe treiben Preise weiter in die H&ouml;he. Es wird weiter gebaut. Die AfD wird den n&auml;chsten Quarterback ins Rennen schicken und Menschen in Berlin w&auml;hlen diese Partei, weil sie ein Vorne sehen wollen, um jeden Preis. Die Ur-Berliner, die K&uuml;nstler wurden bereits vertrieben. Die Linke ist altbacken:<em>"Wir wollen nicht ein St&uuml;ck Torte. Wir wollen die ganze B&auml;ckerei." </em>Die Linke hat nie begriffen, wie Wahlkampf klug funktioniert. Wahlkampf funktioniert nicht &uuml;ber Elend, &uuml;ber Mitleid, &uuml;ber Empathie. Wahlkampf f&uuml;hrt man mit heldenhaften Gewerkschaften, mit lebendigen Handwerkskammern, mit Lebensrettern, die den ganzen Tag in Krankenh&auml;usern den Superman und die Catwoman geben. Wahlkampf ist eine Arena, in der Humanisten gl&uuml;cklich gezeigt und gefeiert werden m&uuml;ssen. Die Linke hat keinen Ort kreiert, an dem das <em>Verbieten verboten </em>gl&uuml;cklich verl&auml;uft. Die Linke hat das Arendt`sche <em>Es gibt kein Recht auf Gehorsam </em>der AfD geschenkt! So d&auml;mlich kann man sein! Es geht nicht darum, die AfD zu beobachten. Es geht darum, die SPD und die Linke aufzubauen. Diese Parteien m&uuml;ssen entkernt und aufgebaut werden. Ein l&auml;cherliches Plakat "<em>Gegen Mietenabzocke"</em> wollen Eigent&uuml;mer in Berlin nicht mehr lesen. Sie empfinden sich nicht als Abzocker - eher als elit&auml;rer Club ohne Ziel. Am Lokdepot wartet schon jemand, seine Immobilienplattform anzukurbeln. <em>"Hey, da ist noch Luft nach oben." </em>]]></content:encoded></item><item><title>Der Gesetzgeber gibt Lebenszeichen</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-09-05T12:43:42+02:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/27fa47bea58d7673e8ce3265084fe5b7-971.php#unique-entry-id-971</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/27fa47bea58d7673e8ce3265084fe5b7-971.php#unique-entry-id-971</guid><content:encoded><![CDATA[Eine EX emp&ouml;rte sich online dar&uuml;ber, dass sie die Wohnung ihres EX unmittelbar nach seinem Tod betrat, den Neffen animierte, ihr den Computer und die Bankausz&uuml;ge aus der Wohnung zu bringen. Das Schn&uuml;ffeln in einem fremden Computer war ihr wichtiger, als die wichtige Entscheidung &uuml;ber eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung, obgleich er, Jahre vorher, seinen Bruder durch eine bedachte Erdbestattung verabschiedete. Die EX lie&szlig; ihn verbrennen, bekam die Sterbeurkunden vom Standesamt und konnte sich am Konto verdingen. Die Polizei nimmt es mit dem Versiegeln der Wohnung nicht mehr so genau. Die Pr&uuml;fung der Rechte am Nachlass wurde ausgelagert. Die Mutter und der Vater wurden kurzerhand zu f&uuml;rchterlichen Menschen erkl&auml;rt. Claudia Marschner war nat&uuml;rlich auch eine f&uuml;rchterliche Bestatterin, die es wagte, sich nicht f&uuml;r die Schlammschlacht zu interessieren, die die f&uuml;rchterlichen Eltern des EX rechtlich in Betracht zog. Die Gesetzgebung, der Staat, die Beh&ouml;rden inszenieren eine verstellte Gesamtfratze. Jeder kann sich als Neffe ausgeben, wenn er nur bequatschen kann. Nun, im Jahr 2026, bewegt sich ein St&auml;bchen des ber&uuml;hmten Beamtenmikados, wurde sachte gezogen, um den St&auml;bchensalat nicht komplett ins Rollen zu bringen. Als f&uuml;rchterliche Bestatterin, die in Ruhe mit Hinterbliebenen arbeiten m&ouml;chte, kann ich also endlich eine staatliche Bewegung melden. Ein Raunen geht durch den Saal. Mit einem Todesfall m&uuml;ssen Freunde, Lebenspartner, Nachbarn, Kumpel, EXinnen und Exen bei den Standes&auml;mtern glaubhaft machen, dass sie berechtigt sind, die Sterbeurkunden in Besitz zu nehmen. Das geht, wie immer, &uuml;ber eine Patientenverf&uuml;gung, &uuml;ber Vollmachten, &uuml;ber Testamente, &uuml;ber Mietvertr&auml;ge, die zu erkennen geben, dass man zusammen lebte und wohnte. Da die Polizei die Sicherung von Wohnungen, wie die Bu&szlig;gelder, auslagert, bleibt der Raum rechtsfrei und entstellt. Nat&uuml;rlich sind Ehepartner, S&ouml;hne, T&ouml;chter, M&uuml;tter, V&auml;ter nicht davon betroffen, die sollen vermeintlich gesch&uuml;tzt bleiben. Da ich selbst in den letzten vier Jahren Anw&auml;lte beobachten musste, die, ausgerechnet im Bereich Eigentumswohnungen, sp&auml;tere Erbmasse, haarstr&auml;ubend knallharte L&uuml;gen in Gerichtsprotokollen hinterlassen, kann ich sagen, die Gesetzgebung l&auml;sst sich naiv durch tumbe Masse &uuml;berrollen, nimmt Betrug nicht mehr wahr, wischt vom Tisch. Das wird durch die Tatsache bef&ouml;rdert, dass Tote als l&auml;stiger Abfall der deutschen politischen Gesellschaft betrachtet werden. Die Krankenkassen haben Todesf&auml;lle rausgeworfen. Die Sozial&auml;mter knicken ein. Die Polizei kann nicht mehr jede Wohnung sichern, die Schl&uuml;ssel verwalten, also den Nachlass sichern. Sie diskutiert nicht mehr mit jedem "Neffen". Sie knickt ein. Tote werden, wie Bu&szlig;gelder, ausgelagert. Matthias Steuckardt hat sich bei mir beworben. Ich soll ihm meine Stimme geben. Leiter  der Abteilung B&uuml;rgerdienste, Soziales und Senioren. Ein St&auml;bchen von der CDU zieht sich vor der Wahl aus dem Salat. Er ist in vielen Vereinen Mitglied: Bei der Berliner Aids-Hilfe e.V. , beim UHW, bei Mann-O-Meter e. V., im Verein zur F&ouml;rderung des Weinbergs und der Gartenarbeitsschule in Sch&ouml;neberg e.V. und sogar bei der DLRG in Sch&ouml;neberg. Ich schrieb ihm und stellte Fragen. Sein Wappen tr&auml;gt immerhin Kreuz und Hirsch. Er wird wohl nicht einknicken. Die Friedh&ouml;fe werden vernachl&auml;ssigt und immerhin will die CDU -wie die AfD- deutsche Kultur erhalten. Auf vielen verschmutzten Wahl-Plakaten wird das Wort sauber genutzt. Sie wollen den sauberen Goethe zitiert wissen, der Gladstone zitierte:<em> &bdquo;Zeige mir, wie eine Nation sich um ihre Toten k&uuml;mmert, und ich werde mit mathematischer Genauigkeit das Mitgef&uuml;hl ihrer Menschen, ihren Respekt vor den Gesetzen des Landes und ihre Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber hohen Idealen messen.&ldquo; </em>]]></content:encoded></item><item><title>Das tote Leben</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-08-31T01:21:48+02:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/e55e7214ea9a28684d1196f23af742ee-970.php#unique-entry-id-970</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/e55e7214ea9a28684d1196f23af742ee-970.php#unique-entry-id-970</guid><content:encoded><![CDATA[Auf Youtube sehe ich einen hageren Mann in seinem Wohnzimmer tanzen. Er glaubt, dass er tanzen kann. Er glaubt, dass seine schmierigen Haare locker sitzen. Er tr&auml;gt nur eine wei&szlig;e Unterhose, die nicht an Calvin Klein erinnert. Seine stocksteifen Bewegungen kommen nicht ansatzweise an einen Tanzstil heran. W&auml;hrend sich dieser Mann psychotisch dreht und Haken schl&auml;gt, spr&uuml;ht er Parfum ohne Unterlass. Unter dem Video finde ich seinen Namen. Er nennt sich Jeremy Fragrance. Er will offenkundig, anders als Tom Ford, Coco Chanel und Jil Sander, schnell eine &ouml;ffentliche Lust am Ekel befriedigen, die mir fremd ist. Ich sehe das offenkundige Endergebnis der virtuellen Reise eines Mannes. Er hat sichtbar seine inneren D&auml;monen ausgebildet, gepflegt und bef&ouml;rdert. Sicher macht er Geld. Sicher f&auml;hrt er ein tolles Auto. Er hat aber auch eine Frau bekommen, die ihn in Unterhosen filmt, die vorgeben muss, dass er super r&uuml;berkommt. Seine eigenen D&auml;monen haben ihm seine Seele abgezogen. Er wirkt fahl, bla&szlig;, ausgemergelt. Sein goldenes Kreuz, dass er sichtbar am Hals tr&auml;gt, geh&ouml;rt nicht mehr ins Gesamtbild. Es entfaltet keine Wirkung. Seine D&auml;monen treiben ihn in seine eigene H&ouml;lle. Sie lachen ihn aus. Sie kommen nachts und fl&uuml;stern in sein Ohr: <em>"Du tanzt morgen wieder in Unterhose. Die Menschen wollen das. Sie lieben Dich daf&uuml;r." </em>Sie tr&auml;ufeln Gift in seinen Geist: <em>"Du musst noch lauter schreien. Das passt zu feinen D&uuml;ften, die edle Menschen kaufen." </em> Seine D&auml;monen sagen ihm: <em>"Du bist eine Legende. Du bist der Michael Jackson der Duftszene." </em>Es sind seine eigenen D&auml;monen, die ihn nachts qu&auml;len, die ihn seinen Namen vergessen lassen. Sie besudeln Gott und sagen ihm: "<em>Trag das Kreuz. Die Christen wollen auch D&uuml;fte von Dir kaufen." </em>Gott k&ouml;nnte diesen Mann nicht mehr erreichen, denn er ruft Menschen nur bei ihrem Namen. Jeremy Fragrance hat seinen Namen vergessen. Seine eigenen D&auml;monen wird er nie wieder los. Sie bleiben und stehen neben ihm; und sie sagen: "<em>Die Hater wollen nur Deinen Untergang. Sie sind neidisch auf Dich. Sie wollen Dein Leben, Dein Auto, Deinen Erfolg. Du bist ein Superstar - barfu&szlig; in Unterhose." </em>Jeremy Fragrance hat sicher Geld, vielleicht hat er viel Geld, aber er kann nichts. Die eigenen D&auml;monen lassen ihn in einer &uuml;blen Zeitschleife h&auml;ngen. Das ist der einzige Deal!  Jeremy l&auml;uft nach vorne und dann f&auml;llt er zur&uuml;ck. Er l&auml;uft wieder nach vorne und f&auml;llt wieder zur&uuml;ck. Seine D&auml;monen wollen Spa&szlig; mit ihm haben; und so lassen sie ihn in die anale Phase eines Kindes fallen. Er denkt, dass er ein Parfum m&auml;nnlich anbietet. Ich sehe eine grotesk fremdgesteuerte Gestalt, die Freiheit verk&ouml;rpern m&ouml;chte, wie ein Kind, dass gegen Mama und Papa rebelliert. Mr. Fragrance bettelt um Klicks, er bettelt um Aufmerksamkeit, er bettelt um Geld. Er bietet nichts. Er bietet keinen Duft mehr an, den ich kaufen m&ouml;chte. Er hat keine Seele. Menschen ohne Seele sind tot. Er hat  seine Seele an seine eigenen D&auml;monen verkauft. Ein totes Leben ist kein reiches Leben. Das ist nicht Reichtum. Er sabotiert Menschen, die lange arbeiten und viel Geld investieren mussten, um einen bestimmten Duft herzustellen. Es braucht unglaublich viele Seelen, die einen Duft kreieren, die einen Flacon entwerfen, die eine Umverpackung gestalten, die Werbung f&uuml;r einen Duft erfinden, die Qualit&auml;tskontrollen durchf&uuml;hren, die gef&uuml;llte Flacons ausliefern, die D&uuml;fte verkaufen. Ein einziger Duft entfaltet Seele; und ein toter Mann in wei&szlig;er Unterhose spr&uuml;ht vor seiner Kamera wieder und wieder und wieder Parfum. Seele wird ihn nie wieder erreichen. Jeder kann ihn auf seinem Weg in den Abgrund -ganz &ouml;ffentlich und v&ouml;llig legal- begleiten. Das ist so eine Art Sterbehilfe f&uuml;r lebende Tote. Seine D&auml;monen lieben Geschmacklosigkeiten. ]]></content:encoded></item><item><title>Here you come again</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-08-27T04:34:00+02:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/893d3208c058144d9ea5c1222a162923-969.php#unique-entry-id-969</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/893d3208c058144d9ea5c1222a162923-969.php#unique-entry-id-969</guid><content:encoded><![CDATA[Der Kulturteil der New York Times titelte einst: <em>"Gibt es irgendetwas, auf das wir uns einigen k&ouml;nnen? JA: Dolly Parton"  </em>60 Jahre Karriere, 3000 Songs, 100 Millionen verkaufte Platten und einen in Erinnerung geehrten coat of many colors. Dolly Parton ist tot. Sie starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren. Diese Frau ist ein weltweit g&uuml;ltiges Beispiel daf&uuml;r, dass Menschen, die in Armut aufwuchsen, ohne Licht und ohne Strom, in eine Zukunft kommen k&ouml;nnen. Der Song Jolene umkreiste den Planeten oft und Lil Nas X coverte diesen Song so wunderbar, dass ich ein Interview erinnerte. Sie wurde recht flach gefragt, wie lange es dauern w&uuml;rde, bis ihre &uuml;ppige Frisur gefertigt sei. Sie sagte: <em>"Oh. Das kann ich nicht sagen. Ich bin nie dabei." </em>Ihre Antwort meinte, dass sie sich, als Frau, die ihren eigenen Stil kultivierte, nicht die gute Laune verderben lie&szlig;. Sie meinte damit, dass sie ihr Herz niemals verschlie&szlig;en w&uuml;rde, dass sie dumme Fragen kannte und verfliegen lie&szlig;, wie einen schlechten Duft. Dolly Parton war eine Country S&auml;ngerin, eine Botschafterin f&uuml;r das Gute, f&uuml;r das m&ouml;gliche Gl&uuml;ck. Sie war ein Sperling. Die weltweite Gay Community liebte sie &uuml;ber die Ma&szlig;e. In Dollys Rolle zu schl&uuml;pfen war wie ein sch&uuml;tzendes Nest, in dem sie niemand zerquetschen konnte. Dolly Parton ist das wirklich typische Amerika und die einzige Frau, der ich ihren Glauben an Gott abnehmen konnte. Deshalb war sie gesegnet, nicht, weil sie die sch&ouml;nsten Lieder sang, sondern weil sie den Mut hatte, ihre Lieder zu singen. Ich glaube sogar, dass Dolly Parton eine Feministin war und scheinbar das Gegenteil repr&auml;sentierte. Sie wurde auf ihre Oberweite reduziert und sie wurde lange bel&auml;chelt. Ich kann mir bildhaft  vorstellen, dass eine Frau, die in den 60er Jahren Banjo und Gitarre spielte, zwischen Cowboys, die Lieder &uuml;ber Whiskey sangen, ziemlich tough sein musste. Sie schaffte es sogar, den Barbara Walters Moment f&uuml;r sich zu gewinnen. Sie machte in Minuten klar, dass sie auf jedem Stuhl sich selbst repr&auml;sentierte. Sie hat sich selbst nie verlogen und verbogen; dabei blieb Dolly Parton immer freundlich und immer heiter. Als Sie sich von ihrem B&uuml;hnenpartner trennte, komponierte sie einen friedvollen Song. Sie verabschiedete ihn mit <em>"I will always love you", </em>den Whitney Houston sp&auml;ter f&uuml;r den Film Bodyguard sang. Die Freiheit der Sperlinge. Dolly Parton wurde Teil der afroamerikanischen Musikszene. In einem sp&auml;ten Interview sagte Dolly Parton, dass sie ger&uuml;hrt war, weil ihr Lied so einen Durchbruch erfahren durfte. Sie bemerkte, dass sie nat&uuml;rlich auch viel Geld damit verdiente: <em>"Ich brauche dieses Geld auch, um so billig aussehen zu k&ouml;nnen." </em>Diesen Stachel trug der Sperling bis zum Ende in sich. Kein schlimmer Finger dieser Welt konnte den Sperling zerquetschen. Dolly Parton ist tot. Ihre Familie erstellte ein schlichtes Video, das nur zwei Minuten braucht, um der Welt eine traurige Botschaft zu &uuml;berbringen. Ein Beweis daf&uuml;r, dass ein Schmetterling an einem fernen Ort einen Fl&uuml;gelschlag tut, der an einem anderen Ort einen Sturm ausl&ouml;st. Die Welt ist traurig, weil die Welt nicht sagt: "So! Jetzt k&ouml;nnen wir ihre Werke in den Keller bringen!" Ich bin gespannt, wie sich mein H&ouml;rsinn durch ihren Tod ver&auml;ndert. Wie klingen ihre Lieder nach ihrem Tod? Das wird ein <a href="https://youtu.be/RWjnC8HSRdU?si=uaj5fP9ifA6J4UtX">neues Abenteuer. </a>]]></content:encoded></item><item><title>Die wei&#xdf;e Rose...</title><dc:creator>Claudia Marschner</dc:creator><dc:subject>Restart your life</dc:subject><dc:date>2026-08-22T17:24:40+02:00</dc:date><link>https://www.claudia-marschner.com/files/b437e6d832ce92683271d1698008fc27-968.php#unique-entry-id-968</link><guid isPermaLink="true">https://www.claudia-marschner.com/files/b437e6d832ce92683271d1698008fc27-968.php#unique-entry-id-968</guid><content:encoded><![CDATA[&hellip;ist ein Symbol f&uuml;r Abschied und Neuanfang, f&uuml;r Treue, Loyalit&auml;t, Reinheit und Vertrauen. Sie ist das Symbol f&uuml;r Respekt und f&uuml;r ein ewiges Andenken. Wei&szlig; ist die Farbe der Reinheit. Eine wei&szlig;e Weste behalten. Auf ein wei&szlig;es Blatt darf keine Tinte kleckern. Wei&szlig; erinnert an das Zitat von Jaques Maritain, der ein franz&ouml;sischer Philosoph war: <em>"Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben!" </em>Sophie Scholl &uuml;bernahm dieses Zitat. Sophie wurde 1921 in Baden W&uuml;rttemberg geboren. In dem Jahr, in dem meine Mutter zur Welt kam, also 1943, wurde Sophie in nur 4 Tagen zum Tode verurteilt und hingerichtet. Auch ihr Bruder Hans wurde hingerichtet. Sophie war 21 Jahre alt. Ihr Bruder war 24 Jahre alt. In der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t legten beide Exemplare ihres sechsten Flugblattes aus. Das war alles. Sie legten, im Namen der Wei&szlig;en Rose, Flugbl&auml;tter aus. Sie leisteten Widerstand. Sie konnten den Nationalsozialisten widerstehen, sich gegen sie aussprechen, weil sie hart im Geist waren und weich in ihren Herzen. Der Richter am Volksgerichtshof, Roland Freisler, verurteilte 2 Teenager, weil sie Flugbl&auml;tter in einer Uni auslegten. Er verurteilte sie zum Tod durch das Fallbeil. Roland Freisler wurde Richter am Volksgerichtshof, der erst 1934 eingerichtet wurde. Im Namen seiner Freiheit; also im Namen des F&uuml;hrers, konnte er hart im Herzen sein und so unglaublich weich im Geist, dass er 2 Teenager k&ouml;pfen lie&szlig;. Sie starben im Strafgef&auml;ngnis M&uuml;nchen-Stadelheim. Roland Freisler lie&szlig; auch Christoph Probst hinrichten. Er muss im Rausch gewesen sein, denn er verurteilte 2600 Mal Menschen zum Tode. Er war bekannt f&uuml;r seine H&auml;me, f&uuml;r sein Talent, Rechte auf Verteidigung im Keim zu ersticken. Es soll Angeklagte gerne gedem&uuml;tigt haben. Seine aggressive Befangenheit spricht nicht f&uuml;r eine Regimetreue, eher f&uuml;r einen Narzissten, der neidisch auf Menschen war, die dem F&uuml;hrer nah kommen durften. Roland Freisler muss ein extrem trauriger Mensch gewesen sein. Seine herunterlaufenden Augen symbolisieren einen R&uuml;ckzug aus sozialen Interaktionen, mangels Selbstvertrauen. Er wurde Pr&auml;sident des Volksgerichtshofes. Er war einer von 15 Teilnehmern der Wannseekonferenz. Roland Freisler war Jurist. 1922 schloss er sein Jurastudium mit Promotion ab. Sp&auml;ter hatte er in Kassel eine Kanzlei. Nur 20 Jahre sp&auml;ter l&auml;sst er zwei Teenager k&ouml;pfen. Daf&uuml;r muss man doch nicht studieren. F&uuml;r so einen Lebenslauf muss man doch keine Universit&auml;t besuchen. Daf&uuml;r kann man sich einen Kerker mieten, um seine T&ouml;tungsgel&uuml;ste auszutoben. Er verurteilte im Jahr 1944 die Attent&auml;ter, die den F&uuml;hrer nicht mehr tragen wollten. 1945 wird Roland Freisler in Berlin buchst&auml;blich zerfetzt. Es brauchte einen Luftangriff, um ihn endlich loszuwerden. Meine Mutter war 2 Jahre alt. Als sie und ihre Generation sprechen und lesen konnten, sprachen sie &uuml;ber Sophie und Hans Scholl. Sie schrieben alle Geschichte genau auf. Sie sammelten Bilder und Zitate. Sie sprachen mit Freunden und Nachbarn und Postboten und Handwerkern. Als ich 1972 in die Schule kam, sprechen und lesen lernte, sprachen wir &uuml;ber Sophie und Hans Scholl. Wir sprachen mit Freunden und neuen Freunden in Jugendheimen. Wir suchten die Fotos und wir fanden die Fotos von Sophie und Hans. Wir fragten die &Auml;lteren, wir fragten Lehrer und Religi&ouml;se. Alle kannten Sophie und Hans Scholl. Es gab keinen Menschen, der sie nicht kannte. Den Richter, der sie verurteilte, kannte niemand. Niemand wollte seinen Namen so genau wissen. Niemand wollte ihn erinnern m&uuml;ssen. Wir wollten die Wei&szlig;e Rose feiern und ehren, wir wollten sie s&auml;ubern, mit unserem Leben am Leben halten. Die Wei&szlig;e Rose ist ein gigantischer Weltstar. Deutsche Politiker haben das verstanden und deshalb unterdr&uuml;cken sie Paraden und Feste f&uuml;r die Wei&szlig;e Rose, indem sie auf unwichtige Nazis zeigen. Sie haben Angst. Noch heute haben sie Angst vor Sophie Scholl und vor Hans Scholl. Sie verunreinigen aggressiv-befangen. ]]></content:encoded></item></channel>
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