Reisende darf man nicht aufhalten
01/05/26
Dieser Satz galt, als man in Berlin wusste, dass es hier immer gute Arbeit gab, tolle Kollegen, Firmengefüge mit echtem Bedürfnis, Wissen weiterzugeben. Dieser Satz galt, als Berlin eine bekannte Studentenstadt war, als Intellektuelle laut anders denken und handeln durften, als Arbeiter wussten, dass sie in einem politischen Nest lebten, das balanciert war. Berlin war ein Organismus mit großem Herz. Für das leibliche Wohl war immer gesorgt. Reisende, Rastende, Zufällige, Handwerker, Nachbarn, Studenten, Intellektuelle waren in Haushalten immer willkommen. Berlin war schief und krumm, jung und alt, modern und bieder, stumm und verplappert. Berlin war Mauer und Freiheit zugleich. Berlin war konservativ und komplett ausgeflippt. Berlin war Dorf und Welt. Berlin war ungebildet und schwer intelligent. Berlin hatte keinen Dialekt, aber immerhin einen Slang. Berlin war lustig und enorm ernst. Berlin war eine Parodie der Welt. Trauernde mussten in Berlin keine schwarze Armbinde tragen. Selbst der Busfahrer hatte immer ein offenes Herz: "Nanu, da lässt aber jemand den Kopf janz schön hängen." Der energetische Krieg entspringt den Banken und den Konzernen. Time is money. Sie vergessen nur zu erwähnen, dass sie Deine Moneten meinen. Sie gaben der Stadt die neue Prägung. Sie zerstörten den natürlichen Organismus. Gut. Eine Bank ist ein Unternehmen, das mir Geld gab, damit ich dieses Geschäft Am Lokdepot 2 eröffnen konnte. Sie gab mir Dein Geld, das ich natürlich mit Zinsen zurückzahlen muss. Logisch. Solange ich also mein Geschäft dank Deines Geldes führe, muss ich doch wenigstens freundlich zu Dir sein, oder nicht?! Solange ich mit Deinem Geld arbeite, muss ich doch genau beobachten, wer hier an den Stellschrauben dreht. Ich muss aufpassen, dass der Verwalter ein Gemeinschaftskonto führt. Nun stellte sich heraus, dass in diesen Häusern ein Gärtner, der Verwalter spielt, ein Konto auf den Namen einer insolventen GmbH eröffnete, also nicht auf den Namen der Gemeinschaft. Kannst Du ruhig schlafen? Ich nicht. Das ist meine Aufgabe. Nun sehe ich in den Geschäftspapieren der Häuser, dass es zwei nie beschlossene Rahmenverträge mit zwei riesigen Anwaltskanzleien gibt, dass es zwei nie beschlossene Generalvollmachten für diese Kanzleien gibt. Der vermeintliche Verwalter ist also so "intelligent", dass er mein-Dein Geld durch den Ventilator schießt, denn diese Kanzleien können open end Rechnungen schreiben. Ein Anwalt im Haus ist der Vermittler, der mit der Eigentümerin, Oma Z., Spaziergänge vollzieht, um sie zu vernebeln. Er will nur ihr Geld. Ich hingegen legte mein-Dein Geld auf ein gesichertes Sperrkonto…und bekomme die Rufmordkampagne. Wie neu! Ein energetischer Krieg beginnt, denn die Aufgedeckten parodieren sich selbst. Sie spielen seriös und dabei sind sie peinlich. Ich kann seit 4 Jahren meine hofseitigen Jalousien nicht mehr heben, weil sich eine "Eigentümerin", wie ein nasser Sack, über die Balustrade hängt und Fotos macht. Sie bedrängt mich täglich und nächtlich im Dienst, indem sie Tonaufnahmen sogar ankündigt. Sie sitzt nachts im Nachthemd auf der Treppe und filmt mein Bestattungsinstitut. Sie bedrängt Gäste des Hauses auf meiner vorderen Terrasse. Ich kann seit 4 Jahren nicht offenen Herzens in den Müllraum oder in meinen Keller des Hauses gehen. Ich muss diese "Eigentümerin" dort vermuten, die mir krankhaft und zwanghaft Straftaten andichten will. Ich kann nicht mehr meine Fenster öffnen und freien Herzens telefonieren. Die Telefonate bezieht sie auf sich, um parasitär Angriffe meinerseits zu fabulieren. Ich kann im Nachtdienst nicht mehr meine Terrassen mit meinem Berufsleben füllen, ohne dass diese Frau ihren rechten Dreck auslagert. Diese Art Gesinde fährt immer das gleiche Programm: "Frau Marschner ist nicht geschäftsfähig, nicht prozessfähig, sie ist krank, sie ist aggressiv, sie hat immer Ärger gemacht. Sie könnte die Kinder im Haus vergiften. Sie ist eine dunkle Spirale." Der Anwalt der Häuser, der sich raffiniert findet, möchte über den Strohmann, der sich Verwalter nennt, dringend an mein-dein gesichertes Geld. Er will den Kaufvertrag pfänden, obendrauf gleich noch mein Konto. Solche Leute wollen die Genossen bei der Volksbank und die wunderbare Obergerichtsvollzieherin in ihren Dreck zerren, die viel zu intelligent sind, da sie enorm berufserfahren und verantwortungsbewusst arbeiten. Sogar die Empfangsdamen der Volksbank, die keine Bankkaufleute sind, erkennen Straftäter in drei Sätzen. Mit einem eigenen Trauerfall würde ich am Ende Berlin verlassen, wie so unendlich viele Berliner. Ich mache das nicht, denn meine Hinterbliebenen waren meine größte Ausbildung, meine größte Herzensbildung. Trauernde, also Menschen, die einen Menschen verloren haben, befinden sich tagtäglich in einem energetischen Krieg! Ein Mensch zerbricht nicht wirklich an der Trauer. Ein Mensch wird durch die Trauer aufgebrochen. Licht durchflutet ihn. Er selbst steht noch lange an der Grenze von Diesseits und Jenseits. Das ist eine Zerreißprobe, die extrem schmerzhaft ist. Lichtdurchflutete Menschen sind wie Hochbegabte, die es nicht wissen. Sie erkennen plötzlich ALLES ohne Filter. Sie sehen jedes Detail. Sie sehen zunächst sich selbst. Erinnerungen schleudern unsortiert durch sie hindurch. Sie erkennen ihre alte Situation und sie erkennen ihre neue Situation. Sie hören die Sprache eines Gegenübers neu, weil sie auf die Gesichtsfärbung achten, auf Augen, die Lügen nie verbergen, auf Klänge, die durch den vorherigen Filter nicht auffällig waren. Unter Umständen tragen Trauernde oft eine Sonnenbrille. Viel Lichteinfall ist einfach schmerzhaft. Die berliner Bürokratie finde ich in meinem Berufsfeld nicht über die Maße stressig. Sie wird durch die jungen Menschen chilliger, humaner, nicht mehr so beißwütig, nicht mehr so polizistisch. Der energetische Krieg wird im Grunde durch die subtil geförderte Vereinzelung geschürt. Kürzlich sagte eine tolle Hinterbliebene zu mir: "Wissen Sie, ich sitze nun, ohne meinen Mann, in meiner Wohnung und bin einsam und traurig. Ich werde wieder nach Spanien gehen. Dort bin ich sofort wieder eingebunden in meine Wahlfamilie." Ich kann sie vollumfänglich verstehen, denn wenn eine rechtsesoterische "Eigentümerin" meinen Berufsstand und meine Hinterbliebenen als dunkle Spirale diffamiert, dann hat die Verdummung der AfD gesiegt. Dann muss man auch jungen Menschen sagen: "Geht ins Glück. Werdet Weltbürger in Spanien, Bulgarien, Rumänien, Frankreich und Griechenland. Reisende darf man im Moment gar nicht aufhalten.
Karma
23/04/26
Karma meint in Berlin: "Wie es in den Wald ruft, so schallt es heraus." Manchmal ist so ein kleiner Kienast, der unter dem Laub liegt, jener Lehrer, der alles ins Stolpern bringt. Die Lernende stolpert, rammt dabei ihren Freund. Sein Kaffee macht eine Welle aus dem Becher, die an ihr Kinn platscht, über und in ihre neue Jacke fließt und verrinnt. Der scheinbar idyllische Waldspaziergang endet in Schuldzuweisungen, wer nun eigentlich hätte aufpassen müssen. Ein kleiner natürlicher Kienast kann heute bereits in eine Trennung führen - die überfällig war. Karma kann auch Popcorn-Time sein. Das bekannteste Beispiel ist Bushido. Seine homophoben Texte riefen sogar Herrn Wowereit auf den Plan, der herabgewürdigt wurde. Das Wort Tunte ist so eine alte Beleidigung, dass daraus der Berliner Tuntenball entstand. Die Süddeutsche konnte für Bushido im Grunde nur Werbung machen, damit er dann endlich als integriert gestempelt werden konnte, um bei der CDU ein Praktikum machen zu können. Tatsächlich fanden Rechte seine Texte toll. Tom of Finland zertrat diesen kleinen Kienast, ohne es zu merken. Für Bushido kam Karma wie der Gorilla aus dem Nebel. Ich wartete, wie Dian Fossey, geduldig, bis der Gorilla dann kam. Ari, The Abou-Chaker, trat aus dem Wald heraus und brüllte laut und mächtig - gegen Bushido. Er bewarf ihn mit Stühlen und drohte, wie King Kong, seine Frau und seine Kinder zu nehmen. Bushido rannte zur Polizei. Er weinte. Er klagte. Er sang bestimmt auch Lieder für die Polizei, wie ein Kastrat aus dem 17. Jahrhundert. Bei der Polizei hat Tom of Finland seine Kumpels untergebracht. Wir sind überall und in allen Kleidern. Karma ist so toll. Karma durchspülte und reinigte mein Herz. Meine Handwerker-Freunde waren froh, dass Bushido nicht mehr Maler und Lackierer war: "Der Typ malt keine saubere Line. Die Schande ist uns erspart geblieben." Die nächste Popcorn-Zeit kam mit Farid Bang. Hübsch, witzig, schlagfertig…bis er wirr über Konzentrationslager sang und einen Echo bekam. Andere Künstler waren nicht Karma für Farid Bang. Müde und lächerlich gaben sie ihren beschmutzten Preis zurück und überließen Farid Bang die Bühne. Karma kam als Tunte um die Ecke, als Tom of Finland. Der kosovarisch-albanische Bözemann aus Stuttgart betrat die Bühne. Er jaulte, wie Canis lupus. Er witterte seine Beute. Farid Bang ist plötzlich gay. Eckhard Schmitz war sein Sugar-Daddy. Bang bekommt hier eine ganz besondere Note. Karma ist wundervoll. Das böse frisst sich selbst. Die Tunten dürfen jubeln und frohlocken. Die Papier-Rapper zeigen öffentlich, dass sie Diener für die Rechten sind, um sich dann zu fressen. Standing Ovation. Genauso funktioniert Karma am Am Lokdepot. Eigentümer decken sich selbst auf. Als die Stalkerin ins Haus zog, diffamierte sie einen Handwerker aggressiv als Arsch, der angeblich Badelemente bei ihr zerstörte. Sie diffamiert mich seit Jahren, ich würde sie verfolgen, vergiften, angreifen, dann wieder rauchen, Pestizide sprühen. Mein Bestattungsinstitut identifiziert sie als Wohnung, dann wieder beteuert sie, ich käme nachts extra in meine Räume, um sie zu vergiften. Bei Gericht beschwört sie, sie sei lesbisch, während ihr Mann draußen warten muss, weil ich eine vermeintliche Angreiferin bin. Ihre Zeugen haben sich mit vollem Adressat preisgegeben. Die Stalkerin ist nicht nur Coach für Europaparlamentarier. Sie ist auch Interieur-Designerin. Der Anwalt der Häuser hat sie 4 Jahre lang gedeckt. Er hat aus dem Verwalter einen drittklassigen Sekretär gemacht, der keine Streitwerte für große Klagen angeben darf. Seine Kanzlei wird die WEG in den Bankrott treiben und dann will der Anwalt einkaufen gehen. Für mich persönlich ist Karma in diesen Häusern wunderbar. Ich weiß jetzt, welche Sorte Mensch meine Mutter damals in den Tod getrieben hat. Eine Frage, die mich stets beschäftigte. Für den Rechtsanwalt des Hauses wird Karma unfassbar gigantisch zuschlagen. Mein Popcorn steht bereit. Ich bin gespannt, wie bei einem Film, den ich noch nicht kenne, der aber gute Besprechungen und spannende Trailer hat.
Die wahren Probleme im Land
21/04/26
Es duftet nach Essen. Mein Nachbar, ein wunderbarer Mieter, mit wunderbaren Eigentümern, zudem ein Original aus Bella Italia, soll gehen. Ein Jurist im Haus, selbst in einem fragilen Glashaus hockend, nennt eine fristlose Kündigung, ohne jeden Beweis, "wirtschaftliches Risiko". Er ist nur ein Flöckchen des gesamten Schneeballsystems. Mein Bestattungsinstitut soll die Häuser verlassen. Grundlage (!) ist ein veröffentlichtes Protokoll, in dem effektiv 3 Pausenzigaretten täglich als Vergehen notiert wurden, die als Grund angeführt wurden, mein stilles Bestattungsinstitut aus den Häusern zu bekommen. Das geben solche Leute schriftlich! Polizeieinsätze gegen die Stalkerin, die nur in ihrem Schlafzimmer haust und jedem dringend erklären muss, dass sie nackt schläft, wurden in einer Versammlung begrüßt und beklatscht. Und ganz vorne stand der Jurist, der, im Glashaus sitzend, Steine wirft. Der Verwalter verrollt sich völlig im Schneeballsystem. Das Hausgeld auf den Konten ist massiv gefährdet. Die jahrelangen Gerichtsverfahren zahlen auch arbeitende Steuerzahler. Im infantilen Sprech der Eigentümer "darf ich das gar nicht sagen." Eine Eigentümerin fordert tatsächlich eine Verschwiegenheitsklausel. Sie glaubt, dass ich die unterschreiben müsste. Sie möchte unbedingt einen rechtsfreien Raum. Gleichermaßen ist sie so dumm, bei Anwälten jenen von ihr beförderten rechtsfreien Raum zu beklagen. Der Jurist sprach in einer Versammlung tatsächlich in WIR-Form: "Wir können machen, was wir wollen." Das wäre toll, denn dann gäbe es IHN und die Klagen nicht. Dann gäbe es einen echten Verwalter, sichere Konten und keine Stalkerin im Nachthemd, die er benutzt, um seine Straftaten zu decken, die satte Summen in seine Kasse spülten. Gesunde Strukturen werden krank gemacht. DAS sind die wahren Probleme im Land! Es gibt tatsächlich Menschen, die Arbeit suchen, um Wohnraum und Leben bezahlen zu können. Anfangs war ich gegen AirBNB. Mittlerweile erkenne ich aber, dass Menschen durch Zimmervermittlungen internationale Kontakte knüpfen, dass sie eine Aufstockung ihres mageren Gehaltes erfahren. In den USA verdienen Menschen durch die Vermietung von Räumen jährlich 15.000 US-Dollar hinzu. Die Zimmervermittlung ist keine Erfindung von AirBNB, die gab es schon bei den Wilmersdorfer Witwen, die Räume an Studenten vermieteten. Es waren soziale Frauen, die Maß hatten. Die Kinder waren aus dem Haus, der Mann verstorben. Ihr Wohnraum war damit zu groß, also vermietbar. Zudem hat AirBNB weltweit nur 5 Millionen aktive Nutzer. Das kommt den Wilmersdorfer Witwen nah. Verwerflich finde ich, in der Krise, dass deutsche Politiker nicht in der Lage waren, die 1236 Tonnen GOLD aus den USA zu "holen". Im Jahr 2025 kostete 1 Kilo Gold knapp 90.000 Euro. Deutschland hätte das gesamte Gold verkaufen sollen und Gold nach neuen Standards kaufen müssen. Heute kostet 1 Kilo Gold nämlich knapp 145 000 Euro. In einem Zeitraum von nur 5 Jahren stieg Gold durch reine Lagerung um 175 %. Nur mit dem Gewinn hätte Deutschland keine Krise und einen festen Bestand Gold im eigenen Land. Allerdings ist Deutschland schon längst ein Schneeballsystem geworden. Politiker werden quasi Eierdiebe, Bauernschlaue, die Geld schieben, auch in die eigenen Taschen, um falsche Ergebnisse zu erzeugen. Die Sackgasse im Kleinformat ist eine 60 jährige Eigentümerin im Nachthemd, die Jahre aus Mamis und Papis Topf lebte, ihre Eigentumswohnung 8 Jahre für idiotische 2500 Euro Miete monatlich verkloppte, scheinbar satte und steuerfreie 240.000 Euro einnahm, nun aber in ihrer Eigentumswohnung isoliert und geizig hausen muss, weil sie sich gerade noch so das Wohngeld von 400 Euro leisten kann, aber nie wieder eine Wohnung in der Stadt mieten könnte. Diese Modelle werden schon bald zum Verkauf und zur Vermietung stehen, weil sie in den Bankrott rollen. In jeder Wirtschaft müsste man rechnen können, in der deutschen Wirtschaft krankt auch dieser Strukturstrang.
Stalker und Tod
18/04/26
Der in Deutschland wohl schlimmste Fall von Stalking dreht sich um die Tennisspielerin Steffi Graf. Der unbekannte Stalker, irgendein Mann, hegte seine obsessive Anhaftung, seine eigene Besessenheit im Stillen. 1990 verlor Steffi Graf die German Open. Die damals 17-jährige Monica Seles war für Sportfans eine ebenso beliebte Tennisspielerin, die "unserer" Königin ordentlich Dampf machte. Das war großartig. Beide Sportlerinnen spielten ein bahnbrechend großes Tennis. Die damals analoge Nation fieberte. 1991 gewann Monica Seles alle drei Major-Turniere. Den "heiligen Rasen" konnte das mutig und starke Küken noch nicht gewinnen. Die restlichen Grand Slams räumte Monica Seles kühn ab. 1993 gewann sie unaufhaltsam die Australien Open. Tempo-Kurzstop-Rückhand-Vorhand-Tempo. Die Ballmädchen und Balljungen stehen auf Spannung am Spielrand. Der Schiedsrichter folgt dem Ball und observiert das Feld. Die Fans im Stadion schweigen. Die ganze Nation wird trainiert. Sie schärft ihren kollektiven Gehörsinn. Wo schlägt der Ball auf. Zieht er die Bahn über das Netz. Landet der Ball innerhalb der strahlend weißen Linien. Halten die Kniebänder der Spielerinnen, die über Jahre Tonnen stoppen? Reißt ein Beinmuskel, der über Jahre überraschend auf Tempo gehen muss? Sind die Spielerinnen am Tag ihres Wettkampfes innerlich selbst von ihrem Gewinn überzeugt? Die Siege der Monica Seles, gebürtige Serbokroatin, waren für mich persönlich so besonders, weil im Frühsommer 1991 die jugoslawischen Kriege begonnen hatten. Sie war mein sportliches Synonym für faire Kämpfe mit extrem harten Bandagen. Beide Sportlerinnen standen an der Weltrangliste. Beide gehören bis heute zur sportlichen Elite, nicht, weil sie Pokale und Teller holten. Ohne jeden Zweifel erfreuten sie die ganze Welt mit ihrem Können. Der Schweiß, die knochenharte Arbeit, die Entbehrungen haben sich also für immer entfaltet. Im April 1993 trafen beide Spielerinnen am Hamburger Rothenbaum erneut aufeinander. In diesem Jahr wurden in den USA die Gesetze für Stalker drastisch verschärft, weil eine emphatische Staatsanwältin verstanden hatte, wie irreparabel der Psychoterror und Terror für starke und gesunde Menschen ist, die zum Opfer gemacht werden. In Deutschland schläft man noch heute. An diesem 30.4.1993 stand ein Nobody im Hamburger Stadion auf und rammte Monica Seles ein Küchenmesser in den Rücken. Sie wusste nicht, was genau passierte. Sie rang nach Luft und ging dann zu Boden. Niemand wusste, was genau geschah. Erst mit der Tat kam heraus, dass Steffi Graf einen gefährlichen Stalker hatte, der ihr bereits Briefe und Geld schickte. Die deutsche Polizei darf bis heute erst tätig werden, wenn ein Täter oder eine Täterin mit dem Messer vor einem Auserwählten steht. Nicht nur das Tennisspiel war beendet. Das Vertrauen war für immer geäschert. Der heilige Spielboden wurde besudelt von einem Nobody, den niemand bestellt hatte. Seine maßlos übersteigerte Egozentrik und Selbstverliebtheit liegt in der Tatsache begründet, dass er, der damals arbeitslose Wicht, die Tennis-Weltranglisten verändern wollte - mit einem Küchenmesser! Ich selbst muss seit vier Jahren eine Stalkerin im Haus drastisch abwehren, umgehen, austrocknen. Schon vor ihrem Einzug ins Haus rief sie über meine Geschäftsleitung an. Im Haus sprach sie mich an, als müsse ich sie bereits kennen. Ich hatte keine Ahnung, wer mich da ansprach. Sie nahm ein Paket für mich in Empfang, um mich in ihre Wohnung zu locken. Mit meiner klaren Ablehnung verzerrte sie, typisch für Stalker, die Realität. Sobald ich eine Pausenzigarette rauchte, suchte sie den Negativkontakt. Sie gab, ohne es zu merken, Auskunft über ihren kranken Zustand, den sie bis heute projiziert. Sie erstellt Tonaufnahmen von mir. Sie filmt mich, wenn ich zur Arbeit komme und wenn ich mein Geschäft verlasse. Sie sendet diese Filme in Form von Sprachnachrichten an Eigentümer. Sie belästigte meine Hinterbliebenen, die Zeugen von Übergriffen wurden. Sie schüttete Wassermassen auf meine Terrasse. Mit einem Vergleich zu Rauchzeiten wollte ich sie loswerden. Der Vergleich war für diese Frau eine kranke Legitimation zur Kontaktaufnahme. Sie schleicht bis heute die Treppen hinunter und fotografiert meine offene Terrassentür, mein Büro. Sie lässt sich vor meinem Geschäft fotografieren. Sie belästigt mich auf meiner Terrasse, wenn ich mit Freunden des Hauses spreche. Sie rekrutiert Zeugen, da ich sie angeblich angreife. Die klingen, als würden sie mich schon genau kennen. Typisch für Stalker ist, dass sie Geschichten des Opfers erzählen, die sie nicht kennen. Ein Glück hat ihre eigene Anwältin ein intern krankes Protokoll gesandt, in der die Stalkerin beschreibt, wie sie sich mir nähern muss. Bisher bin ich nach Lehrbuch vorgegangen. Ich rief mehrfach die Polizei, den Sozialpsychiatrischen Dienst. Ich versuchte ein Kontaktverbot zu erwirken. Danach setzte sie Störsender ein. Noch habe ich kein Messer im Rücken. Die Häuser haben keine Verwaltung und der selbsternannte Hausanwalt hat noch nie eine juristische Beratung für die Gemeinschaft formuliert. Mein Glück sind nicht die deutschen Gerichte. Mein Glück ist, dass Herr Lombardi einen männlichen Stalker hat. Das Klischee in Deutschland besagt noch immer, dass Opfer ihre Stalker kennen müssten. Das ist dumm zu nennen. Der Stalker von Herrn Lombardi wird erst durch seine Tat bekannt. Das ist das realitätsferne und selbstverliebte Ziel von Stalkern. Der psychisch kranke und unwichtige Stalker von Herrn Lombardi sandte sich selbst, unter dem Namen Lombardi, eine Einladung, rief die Polizei und behauptete, dass er von Herrn Lombardi angegriffen wurde. Noch hat Herr Lombardi kein Messer im Rücken. Der Stalker wird nicht aufhören und irgendwann wird Herr Lombardi denken müssen, dass die Gesellschaft auf seinen Tod wartet!
Heuchelei und Lüge
14/04/26
Ich schätze an meinen Hinterbliebenen, dass sie am Ende des Lebens, also bei einer Bestattung, immer ehrlich und wahrhaftig sind. Die Heuchelei und die Lüge in diesem meinem Berufsfeld wurde durch so viele Menschen in Deutschland aufgebrochen und beharrlich geknackt. Warum auch nicht. Tyrannen mussten noch in den 1980er Jahren als freundliche Menschen verabschiedet werden. Männer, die ihre Frauen schlugen, die ihre Kinder schlugen, wurden bei Bestattungen heilig gesprochen. Plötzlich waren sie die liebenden Ehemänner und Väter. Der Herr im Himmel wird auch von den Kirchen zum Weihnachtsmann verklärt, der schlichten Gemütes transformiert, wie Copperfield zaubert, der die Peitschen in Zuckerwatte verwandelt. Ulrike Meinhof konnte nicht vom Weihnachtsmann verzaubert werden. Sie konnte bis heute nicht transformiert werden. Ihr Film >Bambule< deckte in den 1970er Jahren generell verschwiegene Kinderheime auf. Sie deckte die Methoden in diesen Heimen auf. Der Makel einer "perfekten" und "sozialen" Gesellschaft. Heimkinder waren Abschaum, Aussatz, Hunde, die ihre Eltern heilig sprechen sollten. Schwer erziehbare Kinder waren die Schuldigen, die man wegsperren musste. Das deutsche Elterngebilde blieb unantastbar. Die Mutter und der Vater blieben das einzige Sittengemälde der Nation. Sozialarbeiter und Kriegsverweigerer waren Gammler, Verlierer, die sich um nutzlose Welpen kümmerten. Handwerker waren auch bei Bestattungen die 2. Klasse der Gesellschaft. Arbeiter waren die 3. Klasse der Gesellschaft. Erst viele Jahre später schrieb der Tagesspiegel auch Nachrufe für die 2. und 3. Klasse der Gesellschaft, also auf "die da unten". Es war zu spät, denn sie hatten das UNTEN resignierend angenommen. Es war auch deshalb zu spät, weil sich die 1. Klasse nicht mehr trug. Sie machten keine Auflage mehr. Die Heuchelei hatte bereits ein Ende gefunden. Die Abgründe wurden sichtbar. Die preußischen Rüstungen waren schwer verbeult. Frauen und Männer befreiten sich aus Zwängen. Der eiserne Vorhang schreckte weniger und weniger. Er wurde angemalt. Einst sprengte sogar ein Polizist ein Loch in den Vorhang. Heuchler setzen kein Denkmal. Sie besudeln das Denken. Am berliner Lokdepot möchten die uniformen Eigentümer, nicht die Mieter, die nur 2. Klasse sind, dass ich heuchle. Es ist tatsächlich ein Projekt geworden, mich aus meinen Räumen zu bekommen. Ich versuche, für meine Leser, zu heucheln: >>Der Beirat, Herr Rechtsanwalt Körperklaus, wird zurecht von einer demokratischen Beirätin bei Versammlungen beklatscht. Er hätte nie Jura studieren müssen. Ihm wurde das WEG-Recht bereits in die Wiege gelegt. Er ist ein kaufmännisches Genie und so hat ER, der sein Herzblut in Klagen fließen lässt, einen Verwalter gefunden, der so sortierte Abrechnungen erstellt, die eine buchhalterische Sinfonie ergeben, die jeder singen und tanzen muss. Er ist sogar amtierend und knickt sein edles Geschäftspapier an den oberen Ecken, wie jene Richter, die ihr Amtssiegel darauf stempeln. So einer braucht keine Bildung und Ausbildung. Er ist so überhaupt nicht muffig und staubig. Im Gegenteil. Seine Pop-up-Büros sprechen für Bewegung im Alter. Er unterstützt so großartig die Projektleiterin, die mein Bestattungsinstitut aus der Anlage vertreiben will. Sie, die große und übermächtige Eigentümerin, die ein leuchtendes Denkgenie ist, coacht Europaparlamentarier. Sie ist die 1. Klasse der 1. Klasse. Ihre Geschichten sind so über die Maße schlüssig und rund, dass sie im Grunde nicht arbeiten muss, denn dann wäre sie in der 3. Klasse. Leider hat der böse Mann sie mit einer Sekretärin betrogen, die aus dem Nirvana erschien. Sie ist ein Opfer. Sie war immer das Opfer der Welt. Dafür bucht sie gleich zwei Fitnesstrainer, die einen "Geist" mit ihrem Körper in Einklang bringen wollen; und sie hat den Rechtsanwalt, Herrn Körperklaus, an ihrer Seite, der sich überschwänglich um sie kümmert. Ein wahrer Held, der ihr das Händchen hält, sicher auch die Fußnägel lackiert und ihre 3 Katzen füttert, die auf der Terrasse leben, um die 130 qm Wohnraum nicht zu ruinieren. Ein omnipotent männliches Sittengemälde der Eigentümergemeinschaft.<< Schuld an der Zerstörung dieses Sittengemäldes sind jene Menschen, die nachts die Mülltone nach Verwertbarem durchsuchen - in UNSERER Straße! Dieses, wenn auch besser gekleidetes, Gesinde zerstört das Gemälde. Die können arbeiten gehen. Sie könnten nachts einen Becher Butter liefern. Das machen die Fahrer von Rewe schließlich auch. Niemand müsste einkaufen gehen, wenn dieses Gesinde endlich in den Lieferwagen zu bringen wäre. Setzt den Eigentümern vom Lokdepot ein Denkmal in dieser Stadt. Sie sind die Vorbilder einer modernen Gesellschaft. Sie machen Profit - auch im Minus! Ernst Reuter würde sagen: "Ihr Völker der Welt, schaut auf das Lokdepot!"